Grenze überschreiten: Neues EU-Projekt bringt Geld für Regionen
Bei der Kick-Off-Veranstaltung des Kleinprojektefonds (v.l.): NÖ.Regional-Geschäftsführer Johannes Wischenbart), Sylvia Hysek (NÖ.Regional-Leitung Interreg), Doleans Gaelle (Europäische Kommission), Johannes Wimmer (Österreichischer Botschafter in der Slowakei), Landtagspräsident Karl Wilfing und EU-Abgeordneter Lukas Mandl.
Unter dem Motto „Weniger Bürokratie, mehr Möglichkeiten“ startet der Kleinprojektfonds SK-AT in die überregionale Vernetzungsarbeit. Ziel des Projekts ist es, grenzüberschreitende Initiativen zwischen Österreich und der Slowakei zu fördern. Die Kick-Off-Veranstaltung fand in der Kulturfabrik in Hainburg an der Donau statt.
Europäisches Schirmprojekt
Im Rahmen des Interreg-Programms VI–A Slowakei–Österreich bildet der Kleinprojektefonds SKAT 21-27 ein sogenanntes Schirmprojekt, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird. Verwalterin des Fonds ist die NÖ.Regional.GmbH. Neben Vertreterinnen und Vertretern aus der Slowakei und der österreichischen Politik kamen rund 160 weitere Interessierte aus dem Fördergebiet zur Eröffnungsveranstaltung.
GF Johannes Wischenbart (NÖ.Regional), Prok. Christine Schneider (NÖ.Regional) Juraj Jesko (Gesandter der slowakischen Botschaft), Johannes Wimmer (Österr. Botschafter in der Slowakei), Sylvia Hysek (NÖ.Regional-Leitung Interreg), Jozsef Berenyi (Vizepräs. Trnava), Doleans Gaelle (Europ. Kommission), Lukas Mandl (MEP und Vorsitzender des regionalen Lenkungsausschusses), Petra Hitkova (Vizepräs. Landkreis Bratislava), Karl Wilfing (Präs. NÖ Landtag) Johannes Gumprecht (Bgm. Hainburg) Thomas Swiatlowski (Verwaltungsbehörde Interreg SK) bei der Eröffnungsveranstaltung des Kleinprojektefonds SK-AT.
Im Zuge des Projekts sollen in Österreich künftig vorrangig Initiativen aus dem Wein– und Industrieviertel gefördert werden. In der Slowakei liegt der Fokus hingegen auf Projekten aus der Region Bratislava und Trnava. Grundsätzlich gelten die Fördermaßnahmen für Projekte im grenznahen Raum.
Zudem muss ein im Rahmen des Kleinprojektefonds gefördertes Projekt sowohl einen Projektpartner aus Österreich als auch einen aus der Slowakei einbinden und darf nicht länger als zwölf Monate dauern.
„Der Kleinprojektefonds hat eine große Wirkung für die Lebensqualität und unser europäisches Lebensmodell.“
EU-Abgeordneter
32.000 Euro Förderung für Projekte
Passende Initiativen sollen künftig von dem „Kleinprojektefonds People to People Slowakei–Österreich 2021–2027 (KPF SKAT 21-27)“ mit bis zu 32.000 Euro EFRE-Förderung pro Projekt - bei maximalen Gesamtkosten von 40.000 Euro - unterstützt werden. Der Themenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Von kulturellen Kooperationen, Bildungsinitiativen, Umwelt- und Klimaschutz, sozialen Aktivitäten bis hin zur Zusammenarbeit von Blaulichtorganisationen kann alles mit dabei sein.
Phantasievolle Projekte
In einem Eröffnungsstatement zu der Veranstaltung erklärte der Vorsitzende des regionalen Lenkungsausschusses und EU-Abgeordneter, Lukas Mandl(ÖVP): „Der Kleinprojektefonds hat eine große Wirkung für die Lebensqualität und unser europäisches Lebensmodell. Die Projekte, die in der Slowakei und in Österreich vor Ort umgesetzt werden, haben Phantasie. Genau so muss Europa investieren.“
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