© Mark Glassner

Chronik Niederösterreich
05/14/2020

Grafenegg Festival spielt ab dem 14. August

Landesregierung und Organisatoren einigten sich am späten Mittwochabend über einen Ablauf im Rahmen der Corona-Regelungen.

von Kevin Kada

Eine durchaus interessante Entscheidung traf die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Mittwochabend. Das Grafenegg Festival im Bezirk Krems-Land wird ab dem 14. August unter besonderen Sicherheitsvorkehrkungen stattfinden.

Mikl-Leitner hat gemeinsam mit dem Top-Pianisten und Künstlerischen Leiter von Grafenegg, Rudolf Buchbinder, diese Entscheidung mitgeteilt, wie der ORF berichtet. Grafenegg ist damit das erste europäische Festival, welches stattfinden wird.

Kein Festival wie man es kennt

Während die Kulturszene in Österreich weiter auf Hilfen und genaue Regelungen für Veranstaltungen wartet, haben sich die Organisatoren des Musikfestivals darauf verständigt, das Event stattfinden zu lassen. Dabei wird es kein Festival werden, das mit den Vorjahren vergleichbar ist.

Dass das Festival überhaupt stattfinden kann, liegt an der Größe des Areals. Denn der 32 Hektar große Schlosspark bietet viel Platz und dementsprechend auch genügend Raum für die Zuschauer. "Kultur lebt, Kultur ist spürbar und fühlbar in Niederösterreich", sagt die Landeshauptfrau.

So soll der Wolkenturm und der Schlosspark zu einer großen Bühne werden. "Wir werden alles tun, um unseren Gästen einen wundervollen Kulturabend bereiten zu können und das unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen."

Österreich im Fokus

Wie der künstlerische Leiter Buchbinder erklärt, soll das Festival vor allem Österreichische Orchester in den Mittelpunkt rücken. Das ist auch notwendig, da durch die strengen Reisebeschränkungen das Engagement von ausländischen Orchestern kaum bis gar nicht möglich ist.

"Wir wollen zeigen, dass Kultur lebt. Natürlich gibt es gezwungenermaßen ein anderes Programm, aber ich glaube, dass das Austauschprogramm das ursprünglich geplante fast topt. Wir haben ja in Österreich genügend fantastische Orchester. Und es gibt viele Dirigenten und Solisten, die in Österreich leben", sagt Buchbinder.

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