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Kriminalität
08/02/2019

GPS-Überwachung wurde zum Verhängnis für zwei E-Bike-Diebe

Ein Kroate und ein Serbe stahlen sechs e-Bikes und brachten das Diebsgut nach Ungarn. Der Wert der Ware rund 20.000 Euro.

von Jürgen Zahrl

Gleich sechs e-Bikes im Gesamtwert von fast 20.000 Euro sind vor kurzem aus einem Holzschuppen in der Ortschaft Marbach an der Donau, Bezirk Melk, gestohlen worden. Aufgrund der in den Fahrrädern eingebauten GPS-Überwachungssysteme konnten die verdächtigen Diebe an der Grenze zwischen Ungarn und Serbien gestoppt und festgenommen werden.

Ein 38-jähriger Kroate und ein 35-jähriger Serbe, der im Bezirk Melk beheimatet ist, wurden nach Österreich ausgeliefert und sitzen bereits in der Justizanstalt St. Pölten. Beide Beschuldigten sind geständig.

Zusammenarbeit

Mit einer Bolzenschere waren die beiden Männer ans Werk gegangen. Sie kappten das Vorhängeschloss und verluden die in dem Holzschuppen abgestellten e-Bikes. Damit fuhren sie direkt nach Ungarn.

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Polizei Pöchlarn, der Wiener Polizei Leyerstraße und der ungarischen Exekutive waren die Ermittler dem Diebsduo bald auf den Fersen. Durch die eingebauten GPS-Tracker konnten die Verdächtigen schnell lokalisiert werden.

Die Staatsanwaltschaft St. Pölten erließ einen europäischen Haftbefehl. Am Grenzübergang Hercegszanto klickten die Handschellen.