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800 Trachtenträger ziehen zur Goldhaubenwallfahrt ins Stift Melk

Rund 800 Teilnehmer werden zu Mariä Himmelfahrt zur traditionellen Goldhaubenwallfahrt ins Stift Melk erwartet.
Mostviertler Goldhauben

Die Wachauer Goldhauben Medelike und die Hammerherrengruppen des Mostviertels laden zu Mariä Himmelfahrt ins Stift Melk. Gemeinsam mit der Volkskultur Niederösterreich geht es zur Goldhaubenwallfahrt.

Schon um 8.00 Uhr wird sich der Festzug mit rund 800 Teilnehmenden am Besucherparkplatz formieren und dann unter den Klängen der Stadtkapelle Melk zur Stiftskirche marschieren. Dort findet der Festgottesdienst mit Kräutersegnung statt, musikalisch gestaltet von der Chor- und Volkstanzgruppe Krems-Lerchenfeld. Nach dem Gottesdienst laden die Wachauer Goldhauben zur Agape.

Die Goldhaubenwallfahrt hat eine lange Tradition: 1957 gaben die Mostviertler Trachtengruppen das Versprechen, jedes Jahr zu Mariä Himmelfahrt eine Wallfahrt durchzuführen, um für den Frieden zu danken. Diese findet seither jährlich an wechselnden Orten im Mostviertel statt. Seit 2022 ist die Wallfahrt der Goldhauben-, Kopftuch-, Perlhauben- und Hammerherrengruppen des Mostviertels im nationalen Verzeichnis des immateriellen UNESCO-Kulturerbes verzeichnet.

Fest verankert

Der federführende Verein „Wachauer Goldhauben Medelike“ wurde 2016 gegründet und erstreckt sich mit seinen mittlerweile über 30 Mitgliedern über die gesamte Region der Wachau. 

Die Frauen tragen die Tradition der Wachauer Tracht mit ihrer einmaligen goldfarbenen Bretthaube weiter und beteiligen sich mit ihren vielfältigen Aktivitäten intensiv am öffentlichen Leben der Region. So wurden die Melker Goldhaubenfrauen über die Jahre zum integrativen und festen Bestandteil der Volkskultur im Weltkulturerbe Wachau.

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