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"Ein Ort am Wort": Gesundheitsreform wird in Zellerndorf diskutiert

ORF und KURIER laden in den Retzerlandhof im Bezirk Hollabrunn.
Ein Operationsteam führt eine Operation in einem hell erleuchteten Operationssaal durch.

Das Weinviertel ist jene Region in Niederösterreich, die im Zuge des Gesundheitsplans 2040+ die größten Einschnitte erlebt: Die drei Landeskliniken Hollabrunn, Stockerau und Korneuburg werden in einem Spital – dem Weinviertel-Klinikum Süd – zusammengefasst. Als Standort für das neue Krankenhaus wurde Stockerau gewählt. Das Landesklinikum Mistelbach bleibt erhalten, wird aber künftig als Weinviertel-Klinikum Nord geführt werden. Außerdem sollen die Notarztstützpunkte in Retz und Groß-Enzersdorf aufgelassen werden.

Entscheidungen, die in der Bevölkerung für Kritik sorgen. Sowohl in Mistelbach, wo man den Verlust von medizinischen Angeboten fürchtet, als auch in Hollabrunn, wo vor Kurzem eine Petition gestartet wurde, um an der Standortwahl für das neue Klinikum zu rütteln. Auch die Landes-Grünen stellen den Standort Stockerau infrage, immerhin habe es in dem Gebiet bereits Hochwässer gegeben. In Retz hat sich eine Initiative gegen die Schließung des Notarztstützpunktes formiert, die um die Versorgung in der Region kämpfen will – auch angesichts dessen, dass die Fahrt nach Stockerau weit ist.

Live dabei sein

Deswegen laden der ORF und der KURIER im Rahmen des Formats „Ein Ort am Wort“ zu einer Gesprächsrunde ein: Am morgigen Donnerstag wird um 19.30 Uhr im Retzerlandhof in Zellerndorf (Bezirk Hollabrunn) diskutiert. Der Titel lautet „Gesundheitsreform im Weinviertel – zwischen Zukunft und Sorge“. Neben einer Runde von Befürwortern und Gegnern der Reform sind alle Interessierten eingeladen, ihre Sorgen und Meinungen zu äußern. Moderiert wird die Veranstaltung von ORF-Journalist Werner Fetz.

Um eine Platzreservierung unter 02945/2245 wird gebeten. Die Debatte wird live im TV-Stream sowie auf Radio NÖ übertragen. Die wichtigsten Sager und Argumente der Beteiligten sowie alle Hintergründe lesen Sie außerdem auf kurier.at sowie in der Samstagsausgabe des KURIER.

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