U-Haft in St. Pölten nach brutaler Attacke auf Lebensgefährtin
(Symbolbild)
Nach einer Attacke auf seine Lebensgefährtin in einem Mehrparteienhaus in St. Pölten sitzt ein Mann in Untersuchungshaft. Einen entsprechenden Bericht der NÖN ("Niederösterreichische Nachrichten") bestätigte Thomas Korntheuer, Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten, am Montag auf Anfrage. Der nach APA-Informationen 28-jährige Beschuldigte dürfte versucht haben, der Frau eine Brustwarze abzuschneiden.
Verdacht der Vergewaltigung
Ermittelt wird gegen den mutmaßlichen Angreifer, wie auch der ORF Niederösterreich berichtete, wegen schwerer Körperverletzung, hinzu kommt der Verdacht der Vergewaltigung. Festgenommen wurde der 28-Jährige am 19. Mai, zwei Tage darauf wurde die U-Haft verhängt. Opfer und Beschuldigter stammen aus Afghanistan.
Von politischer Seite reagierte am Montag Niederösterreichs Landesvize und FPÖ-Landesparteichef Udo Landbauer auf den Vorfall. "Das ist das Ergebnis importierter Gewalt aus Afghanistan und anderer muslimischer Länder", betonte er in einer Aussendung. Der "Gewaltexzess" sei "Beweis für die gescheiterte Integrationspolitik der Einheitspartei" und "der klassische Fall für Remigration".
In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, unter anderem Hilfe und Informationen bei folgenden Adressen:
- Frauen-Helpline: online unter frauenhelpline.at und telefonisch unter 0800-222-555
- Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF): online unter aoef.at
- Frauenhaus-Notruf: unter 057722
- Österreichischen Gewaltschutzzentren: 0800/700-217
- Polizei-Notruf: 133
Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Auf der Webseite finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.
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