Die zwei Skifahrer Thomas (l.) und Martina fahren am Donnerstag (12.01.12) im Skigebiet Steinplatte im Pillerseetal (Tirol) bei Waidring eine Piste hinunter. Foto: Andreas Schaad/dapd

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Niederösterreich
03/28/2013

Kleine Skigebiete im Aufwind: Millionen werden investiert

Auf der Gemeindealpe und am Schneeberg wurde ein Gästeplus verzeichnet.

von Johannes Weichhart

Man möchte es kaum glauben, wenn man einen Blick aus dem Fenster wirft. Aber die Skisaison neigt sich dem Ende zu, auch wenn es an Schnee nicht mangeln würde. Zeit für die NÖVOG Bilanz zu ziehen. Die Verkehrsorganisation betreibt derzeit zwei Skigebiete: die Gemeindealpe in Mitterbach, Bezirk Lilienfeld, und die „Salamander“-Sesselbahn in Puchberg am Schneeberg im Bezirk Neunkirchen.

Mit der Entwicklung beider Regionen zeigt sich Landesrat Karl Wilfing zufrieden. Auf der Gemeindealpe konnte man mit 21.600 Gästen ein Plus von elf Prozent einfahren, am Schneeberg drei Prozent. Die Zahlen bestätigten Wilfing, denn das Land steckt viel Geld in die Wintersportorte. Für ein neues Kinderland sowie die Erweiterung der Beschneiungsanlage wurden rund 1,5 Millionen Euro in das „Salamander“-Gebiet gepumpt. Auf der Gemeindealpe soll im Sommer das Terzerhaus in neuem Glanz erstrahlen.

Sommerpläne

In den kommenden Wochen starten die Bahnen und Bergbahnen der NÖVOG in den Sommer. Auf der Wachaubahn locken unter dem Motto „best of wachau – kunst und wein“ auch heuer wieder Themenfahrten mit Kulinarik und professioneller Weinbegleitung. Damit will man die Rekordwerte vom Vorjahr halten. Denn mit 23.000 Gästen konnte man die Zahl zu den vergangenen Jahren beinahe verdreifachen.

Bei der Schneebergbahn drückt das Land im wahrsten Sinn aufs Tempo. Sie fährt diese Saison im Halbstunden-Takt und soll so den Gästen mehr Flexibilität bieten.

Der größte Budgetposten bleibt freilich die Mariazellerbahn. Im Monatstakt werden nun neue Garnituren der Himmelstreppe, die voraussichtlich mit Fahrplanwechsel im Dezember 2013 in Betrieb gehen werden, mit dem Tieflader ins Pielachtal gebracht. 117 Millionen Euro kostet die Aufwertung der altehrwürdigen Strecke nach Mariazell.

Wichtig für Arbeitssuchende: Weil die Verkehrsorganisation stark gewachsen ist und in Laubenbachmühle ein riesiges Zentrum entsteht, wo die Fäden aller Bahnstrecken zusammenlaufen, ist das Jobangebot derzeit groß – vom Lokführer bis zum Fahrdienstleiter.

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