APA14185704-2 - 17082013 - BADEN - ÖSTERREICH: ZU APA 103 CI - Einsatzkräfte der Feuerwehr am Freitag, 16. August 2013, beim Einfangen einer entlaufenen Schafherde bei Tattendorf. Da Tiere immer wieder die Landstraße zwischen Tattendorf und Pottendorf querten, wurde ein Tempo-30-Limit verfügt, um die Gefahr für die Autofahrer zu minimieren. An die 154 Schafe waren durch ein Loch im Zaun aus ihrem Freigehege entkommen. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: STEFAN SCHNEIDER/ BFK BADEN

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Feuerwehr
08/17/2013

Feuerwehr rettet 154 Schafe

Zum wiederholten Male büxten Tiere aus Gehege aus, Besitzer droht Strafe

von Johannes Weichhart

Schweißtreibender Einsatz für die Feuerwehr in Tattendorf, Bezirk Baden. 154 Schafe waren Freitagabend aus einem Freigehege entwischt, die Herde hielt die Einsatzkräfte stundenlang auf Trab.

Als die Freiwilligen am Ort des Geschehens eintrafen, waren die Tiere bereits über Wiesen und Wälder auf großer Wanderschaft unterwegs. „Und das zum zehnten Mal innerhalb von 14 Tagen“, schüttelte ein Polizist den Kopf. Die Schafe sorgten auch für gefährliche Szenen. Immer wieder querten Tiere die Landesstraße 157, auf der Autos mit bis zu Tempo 100 unterwegs sind. Zahlreiche Pkw-Lenker hatten der Polizei „tierische Begegnungen“ gemeldet. Die Beamten musste deshalb rasch reagieren. Nach Rücksprache mit der Bezirkshauptmannschaft wurde auf dem Streckenabschnitt vorübergehend eine Tempo-30-Zone eingerichtet.

Dunkelheit

Die Suchaktion gestaltete sich äußerst schwierig. Mehrere Trupps durchkämmten das Gelände und entdeckten schließlich 40 Schafe. Stunden später, nachdem sich Feuerwehrmänner auch mit geländetauglichen Quads auf die Jagd gemacht hatten, konnte endlich ein Großteil der Herde eingefangen werden.

Nachdem die Dunkelheit den Einsatz aber immer schwieriger machte, mussten die Löschkräfte Samstagvormittag weitersuchen. „Bis auf ein paar Tiere haben wir alle erwischt. Den Rest hat der Besitzer selbst eingefangen“, berichtet Hannes Gregor von der Feuerwehr Tattendorf. Er hofft, dass es mit den tierischen Suchaktionen in Tattendorf jetzt einmal ein Ende hat.

Für den Besitzer der Herde ist die Angelegenheit deshalb aber noch nicht ausgestanden. Er muss mit einem behördlichen Nachspiel rechnen und erklären, warum die Tiere immer wieder aus dem Gehege entkommen konnten.

Insgesamt standen 15 Feuerwehrleute im nächtlichen Einsatz.

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