Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Waldbrandgefahr: NÖ Einsatzkräfte stehen in Sardinien bereit

50 Feuerwehrleute reisen in den letzten beiden Augustwochen in den Süden, um sich fortzubilden und im Notfall zu unterstützen.
Mehrere Feuerwehrleute stehen in einer kargen Landschaft im Kreis.

Sardinien zählt zu jenen Regionen Italiens, in denen die Gefahr für Waldbrände besonders hoch ist. Um im Ernstfall rasch Hilfe leisten zu können, sind seit Sonntag auch niederösterreichische Feuerwehrleute vor Ort. 

Die Einsatzkräfte wurden im Rahmen des EU-Prepositionings, einem Teil des EU-Katastrophenschutzmechanismus, entsandt und vorsorglich in einer Feuerwache der Gemeinde Sant’Andrea Frius stationiert. Von dort aus können die eigens dafür ausgebildeten Freiwilligen bei Bedarf ausrücken, wenn Wald oder Vegetation in Flammen stehen.

Insgesamt reisen 50 Personen aus Niederösterreich nach Italien. Die ersten 25 Mitglieder sollen nach einer Woche abgelöst werden. Sie alle gehören dem Sonderdienst Waldbrand- und Vegetationsbrandbekämpfung des NÖ Landesfeuerwehrverbandes an. 

Mehrere Personen in Feuerwehrkleidung stehen rund um die Ladefläche eines roten Einsatzfahrzeugs.

Am Montag fanden bereits die ersten Briefings statt.

Insgesamt haben rund 600 Personen diese Spezialausbildung in Niederösterreich absolviert und dabei unter anderem gelernt, Vegetationsbrände zu bekämpfen, Spezialwerkzeuge einzusetzen und mit Luftfahrzeugen zusammenzuarbeiten.

„Wertvolle Erfahrungen“

Laut Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner profitiert nicht nur die örtliche Feuerwehr von der niederösterreichischen Unterstützung: „Wir sammeln dabei wertvolle Erfahrungen, lernen von unseren internationalen Partnern und entwickeln unsere Einsatztaktiken kontinuierlich weiter.“

Kommentare