Ein Haus, eine Wehr: Feuerwehr-Fusion bringt mehr Schlagkraft
SPÖ-Bürgermeister Stadler gratulierte den Einsatzkräften.
Mit klarer Mehrheit haben sich zwei Feuerwehren in St. Pölten für einen gemeinsamen Weg entschieden: Die Einsatzkräfte in Oberradlberg und Unterradlberg wollen künftig an einem Standort agieren und dafür ein neues Feuerwehrhaus errichten. Ziel sei es, die Einsatzkraft zu stärken und den steigenden Anforderungen besser gerecht zu werden, wurde betont.
Die Zusammenlegung erfolgt laut Verantwortlichen „aus voller Überzeugung“. Hintergrund sind immer komplexere Einsätze – von technischen Hilfeleistungen bis hin zu Naturkatastrophen. Durch die Fusion sollen Personal, Ausrüstung und Know-how gebündelt werden. Die formelle Zusammenlegung ist in den kommenden Monaten geplant.
„Sinnvolle Entscheidung“
Mit dem Neubau des Feuerwehrhauses wird parallel ein zentrales Projekt vorangetrieben. Nach ersten Gesprächen mit den Kommandos startet nun die konkrete Planungsphase. Entstehen soll ein moderner, funktionaler Standort, der langfristig den Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes entspricht.
Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner bezeichnet den Schritt als „sinnvolle Entscheidung für die Zukunft“, um Ressourcen zu bündeln und gleichzeitig die Einsatzbereitschaft zu sichern.
Auch Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) zeigt sich zufrieden und bedankt sich bei den Kommandos sowie den Mitgliedern beider Wehren für die intensive Vorarbeit in den vergangenen Monaten und Jahren.
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