In Karlstetten (Bezirk St. Pölten) kam es innerhalb weniger Wochen zu mehreren Bränden im Freien. Zwischen dem 9. und 23. März mussten Einsatzkräfte wiederholt ausrücken, nachdem unter anderem ein Misthaufen sowie Flächen in der Nähe von Waldgebieten Feuer gefangen hatten.
Insgesamt wurden in diesem Zeitraum vier Vorfälle registriert, die in der Region für Aufmerksamkeit sorgten.
Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es der Polizei, einen Jugendlichen als mutmaßlichen Verursacher auszuforschen. Laut Angaben der Behörden zeigte sich der Minderjährige zu drei der vier Brände geständig.
In einem Fall, bei dem sich die Flammen stärker ausbreiteten, soll er selbst den Notruf gewählt und sich gegenüber den Einsatzkräften als Helfer ausgegeben haben.
Als Beweggrund nannte der Jugendliche laut NÖN eine starke Faszination für Feuer. Nachdem die Serie aufgeklärt werden konnte, übermittelte die Polizei den gesamten Sachverhalt an die zuständige Staatsanwaltschaft, die nun über das weitere Vorgehen entscheidet.
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