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Samtpfote hatte Heimweh: Umgesiedelte Katze „Killer“ zurück im Kraftwerk

Samtpfote legte 30 Kilometer quer durchs Mostviertel zurück, um wieder im Kraftwerk Ernsthofen leben zu können.
Katze Killer

Katzen sind für ihre Ortsverbundenheit und ihren Orientierungssinn bekannt. Die Katze namens „Killer“, die seit Jahren über das Kraftwerksgelände in Ernsthofen  (Bezirk Amstetten) wacht, hat innerhalb des Energiekonzerns einen fast legendären Ruf erlangt.

Nach der Schließung der ehemaligen Kraftwerksanlage im Jahr 2019 brachte EVN-Mitarbeiter Hannes Frühwald die Katze auf einen Bauernhof in Waidhofen an der Ybbs. Mehr als 30 Kilometer Luftlinie und mehrere Gewässer trennten das neue Zuhause von der bislang vertrauten Umgebung der Katze.

Zweiwöchige Reise

Doch „Killer“ bewies Eigensinn und Abenteuerlust: Nur rund zwei Wochen nach dem Umzug stand die Samtpfote wieder am Gelände der EVN-Anlage in Ernsthofen. Sie hatte ihren Weg quer durch das Mostviertel gefunden und dabei auch mehrere Bachläufe überquert.

Seit nunmehr sieben Jahren lebt „Killer“ am Gelände des mittlerweile dort neu errichteten Biomassekraftwerks zwischen Kesselhaus, Hackgutlager und den anderen Betriebsgebäuden.

Die Katze fühlt sich sichtlich wohl und wird von EVN-Mitarbeitern geschätzt und auch umsorgt. Ihre Rückkehr habe die Kollegen beeindruckt, „Killer ist ein Teil der EVN-Familie“, sagt EVN-Sprecher Stefan Zach. 

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