Mann soll tausende Pakete ohne Bezahlung verschickt haben
Polizei ermittelte auf Hochtouren.
Ein 39-jähriger Mann aus Wien-Liesing steht im Verdacht, durch betrügerische Versandgeschäfte einen Schaden in sechsstelliger Höhe verursacht zu haben. Ermittler des Stadtpolizeikommandos Schwechat nahmen den Mann Anfang März fest.
Der Beschuldigte soll als Betreiber eines Webshops Waren von seiner Wohnadresse aus verschickt haben – allerdings mit falschen Absenderangaben. Ziel dürfte gewesen sein, die Versandkosten auf andere Unternehmen abzuwälzen.
170.000 Euro Schaden
Allein bei einem Logistikunternehmen übergab er laut Polizei rund 2.100 Sendungen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er zuvor bereits etwa 5.000 Bestellungen über einen anderen Anbieter verschickt haben soll, ohne die Kosten zu begleichen. Der Schaden liegt insgesamt bei mehr als 170.000 Euro.
Bei einer Hausdurchsuchung fanden Polizisten zudem mehr als 1.400 bereits verpackte Sendungen, die offenbar kurz vor dem Versand standen.
Der Tatzeitraum erstreckt sich von Jänner bis März 2026. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde der 39-Jährige in die Justizanstalt eingeliefert.
Kommentare