Hannes Baumgartner, May-Britt Alróe-Fischer und Andreas Jungblut wollen zum Entdecken einladen.

© /Pia Seiser

Niederösterreich
03/04/2016

Vom Strampler bis zu High Heels

Der Pop Up-Shop von "happens locally" und "Modepalast" ist bis 19. März erstmals in Niederösterreich zu finden.

von Pia Seiser

Strampler hängen neben Männer T-Shirts. Auf kleinen Tischen sind High Heels, Armbänder und Ringe liebevoll drapiert. An den Wänden kleben Schriftzüge auf A4-Zetteln, runde Leuchten hängen von der Decke. Für kurze Zeit ist der „Happens locally Modepalast Pop Up Store“ im Fischapark in Wiener Neustadt eingemietet – ein gemeinsamer Shop der Online-Plattform „Happens locally“ und der Designer-Messe „Modepalast“.

Ein Pop Up-Shop ist ein provisorisches Geschäft, das für eine bestimmte Zeit in einer leer stehenden Location gastiert. In diesem Fall sechs Wochen. Danach erfindet sich der Shop wieder ganz neu. Neue Labels, neues Thema, neue Ware. „Damit wir spannend bleiben“, sagt Modepalast-Geschäftsführerin May-Britt Alróe-Fischer, „wir wollen zum Entdecken einladen.“ Die Anforderungen an die Labels? Qualität, nachhaltige und möglichst regionale Produktion, eine Story hinter der Marke und Professionalität. „Wir sind kein Hobby-Markt“, sagt Alróe-Fischer.

Vertrieb

Junge, aufstrebende Designer mieten eine Fläche im Store und können ihre Ware so an hoch frequentierten Orten vertreiben. „Die Designer sind Kleinstunternehmer, die teilweise in der eigenen Wohnung anfangen. Sie müssen sich um alles selber kümmern und der Vertrieb ist meistens das größte Problem“, erklärt die Badenerin Alróe-Fischer die Idee. Denn die Designer hätten nicht ausreichend Geld, um ihre Ware in guter Lage zu vermarkten.

Als Standorte werden bewusst Plätze gewählt, wo unterschiedlichste Zielgruppen angesprochen werden und wo Produkte wie diese nicht erwartet werden – wie im Q19 in Wien, wo der Shop jetzt bis 2017 verlängert wurde, und im Fischapark in Wiener Neustadt auch erstmals in Niederösterreich. Die Betreiber sind ständig auf der Suche nach neuen Orten und Ausstellern. „Wir recherchieren das ganze Jahr über und suchen die Besten der Besten“, erklären die St.Pöltner Hannes Baumgartner und Andreas Jungblut von „Happens locally“.

Vielfältig

Ziel des Shops ist es, dass jeder etwas finden kann: Egal welcher Stil, egal wie viel Geld. „Die Sachen sind Unikate und gehen nicht immer mit dem Trend“, erklären die Betreiber. Zu entdecken gibt es etwa T-Shirts aus Bio-Baumwolle um 30 Euro, Kleider bedruckt mit Weltreisen-Bildern um 200 Euro, Schuhe mit austauschbaren Kappen um 150 Euro oder auch Armbänder um die 20 Euro. Noch bis 19.März gastiert der Pop Up-Store in Wiener Neustadt, ab 31. März ist der Shop dann in Ried in Oberösterreich zu finden.

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