Chronik | Niederösterreich
15.11.2018

Das Erbe des heiligen Leopolds

Niederösterreich gedenkt Leopold III. / Klosterneuburg als Zentrum der Festivitäten

Niederösterreich steht für viel. Es ist flächenmäßig das größte Bundesland Österreichs, nach der Bevölkerung das zweitgrößte. Erstmals erwähnt wurde es als Ostarrichi im Jahr 996 n. Chr., erlangte als Erzherzogtum Österreich unter der Enns seine größte Ausdehnung und ist seit 1920 ein Bundesland. 1986 erhielt es mit St. Pölten eine eigene Landeshauptstadt.

In erster Linie ist Niederösterreich aber Heimat für 1,67 Millionen Einwohner, die heute ihren Landesfeiertag begehen. Leopold III., der Heilige, ein echter Niederösterreicher. Er wurde 1073 in Gars am Kamp oder Melk geboren und starb am 15. November 1136 bei Klosterneuburg. Der Babenberger war von 1095 bis 1136 Markgraf von Ostarrichi. 1485 wurde Leopold heiliggesprochen, seit 1663 ist er Landespatron von Österreich im Allgemeinen sowie von Wien und Niederösterreich im Besonderen. Begraben ist er im Stift Klosterneuburg, das ihm seine Existenz verdankt. Kein Wunder, dass die bekanntesten Leopoldi-Feiern mit dem Fasslrutschen heute auch dort stattfinden. Zu Ehren des Landespatrons sind heute Ämter und Schulen geschlossen.

Auch in Niederösterreich leben etwas mehr Frauen als Männer.

Unzählige Freiwillige tragen - ebenso wie viele Profis - dazu bei, dass im größten Bundesland Hilfe kommt, wenn man sie benötigt.

Bauern bewirtschaften und bewahren Grünflächen, pflegen die Landschaft.

Gäste aus aller Welt genießen die Schönheiten des Landes und geben Geld aus.

Das Klima in Niederösterreich sorgt immer wieder für Extremsituationen.

Leopoldi: Heiliger mit Langzeitwirkung