Durch die Pandemie litt der Name der kleinen Ameise. „Corona leitet“ die Touristen für gewöhnlich durch den Tourismusort

© Wammerl Patrick

Chronik Niederösterreich
04/17/2020

Coronavirus: Rettungsaktion für die Ameise

Namenskrise in St.Corona: Kinder sollen mit kreativen Ideen das Maskottchen retten

Der herzerwärmende Brief der elfjährigen Sarah hat das Schicksal der krisengebeutelten AmeiseCorona“ – sie ist das Maskottchen der Erlebnisarena in St. Corona am Wechsel – gewandelt. Eigentlich wurde schon an einen Namenswechsel des knuffigen Tieres gedacht. Doch stattdessen wurde jetzt eine Rettungsaktion ins Leben gerufen – ganz nach dem Motto: „Corona“ soll wieder glücklich werden.

Der Hintergrund: Die Namensgleichheit des beschaulichen Dörfchens St. Corona am Wechsel mit dem heimtückischen Virus sorgte zuletzt sogar international für Schlagzeilen. Eine Umbenennung des beliebten Maskottchens wurde in den Raum gestellt.

"Die Ameise kann nichts dafür"

Das konnte die elfjährige Sarah so nicht hinnehmen. In einem Brief an Bürgermeister Michael Gruber schrieb sie: „Das finde ich sehr unfair, denn die Ameise kann ja nichts dafür“.

„Wir waren so gerührt, dass wir die Idee ausgebaut haben und einen Aufruf zur Aufmunterung von ,Corona‘ starten“, erzählt die Marketingchefin der Erlebnisarena, Ines Buchgeher, dem KURIER.

„Helft uns, Corona glücklich zu machen“, werden Kinder aufgerufen ihre schönsten Erlebnisse mit AmeiseCorona“ aufzuschreiben und Bilder dazu zu malen. Dazu stellt die Erlebnisarena auch Ausmalvorlagen zur Verfügung. Konkret werden die Kinder aufgefordert, Briefe mit bunten Zeichnungen und andere kreative Ideen an die Erlebnisarena zu senden. Den jungen Fans wird versprochen, dass jeder Brief persönlich von „Corona“ beantwortet wird. Außerdem bekommen alle, die an der Aktion teilnehmen, ein Geschenk per Post zugesandt.

Kein Namenswechsel

Damit dürfte ein Namenswechsel des Maskottchens für die Tourismusregion vom Tisch sein. „Corona“ soll so auch künftig Touristen durch die 390-Seelen-Gemeinde führen.

Mit der Aktion soll nämlich nicht nur eine Aufwertung des Maskottchens bewirkt werden, sondern auch kräftig die Werbetrommel für die Zukunft des Tourismusortes gerührt werden.

Wenn die aktuelle Krise endet, hoffen die Betreiber auf zahlreiche Gäste am Berg. Immerhin nutzen das Freizeitangebot für gewöhnlich zehntausende Touristen pro Jahr.

www.erlebnisarena.at

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