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Schweißtreibende Bergung: Pkw kollidiert mit Betonmisch-Lkw

Die Ziersdorfer Umfahrung im Bezirk Hollabrunn war Dienstagvormittag gesperrt, da sich die Bergung zweier Unfallfahrzeuge als schwierig gestaltete.
Unfall Ziersdorf B4

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Glaubendorf wurden Dienstagfrüh zu einem Verkehrsunfall auf die B4, die Umfahrung Ziersdorf (Bezirk Hollabrunn), gerufen. Ein Pkw war mit einem Betonmisch-Lkw kollidiert.

Im Wagen befand sich nur der Lenker. Als die Feuerwehr eintraf, lag das Auto im Straßengraben auf der linken Fahrbahnseite (Richtung Horn). Davor hatte sich der Pkw einmal überschlagen. Der Lkw lag im Straßengraben auf der anderen Seite. 

Lenker von Rotem Kreuz versorgt

Beide Lenker waren nicht mehr in ihren Fahrzeugen, als die Feuerwehr ankam. Sie wurden vom Roten Kreuz Ziersdorf versorgt. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, der Lenker des Pkw blieb unverletzt.

Unfall Ziersdorf B4

Unfall Ziersdorf B4

Unfall Ziersdorf B4

Unfall Ziersdorf B4

Das Motoröl, das aus dem Lastwagen austrat, wurde von der Feuerwehr aufgefangen. Mit einer Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs wurde das Auto auf die noch verbliebenen drei Räder gestellt, um prüfen zu können, ob ebenfalls Flüssigkeiten austreten – was nicht der Fall war, wie die Feuerwehr berichtete. Der Pkw wurde von einem Abschleppfahrzeug, das vom Lenker selbst organisiert wurde, entfernt.

50-Tonnen-Kran rückte aus

Zur Bergung des Betonmischers musste schweres Gerät angefordert werden, darum wurde die FF Hollabrunn alarmiert, die mit dem 50-Tonnen-Kran nach Ziersdorf ausrückte.

Die aufliegende Mischtrommel des Lastwagens wurde mit Zurrgurten gesichert. So wurde das Fahrzeug im Graben auf die Räder gehoben, bevor es mit der Seilwinde auf die Straße gezogen wurde. Die Bremsen wurden bei dem Unfall schwer beschädigt, die Achsen und Reifen wurden behelfsmäßig von den Mechanikern des Betonlogistikers in Zusammenarbeit mit den Feuerwehrleuten repariert. 

Bergearbeiten bei 30 Grad

Sämtliche Arbeiten, die bis Mittag andauerten, waren bei gut 30 Grad für alle Beteiligten sehr schweißtreibend und fordernd. Trotz der schweren Bedingungen wurde der Lkw transportfähig gemacht. 

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