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Personalrochade: Wieselburgerin löst Waldviertlerin als Bundesrätin ab

Margit Göll zieht sich überraschend aus der Landespolitik zurück. NÖAAB entsendet seine Landesgeschäftsführerin als Nachfolgerin.
Katja Seitner

Zu einer Neubesetzung soll es im Herbst in der niederösterreichischen Bundesratsriege kommen. Die Waldviertler Abgeordnete und Bürgermeisterin von Moorbad Harbach, Margit Göll, kündigte ihren Rückzug aus dem Bundesrat an. Als ihre Nachfolgerin soll die aus Wieselburg stammende NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Katja Seitner vom Landtag in den Bundesrat entsendet werden.

Portraitfotoaufnahmen designierte Bundesratspräsidentin Margit Göll

ÖVP-Bundesrätin Margit Göll

Die 61-jährige Göll gab am Dienstag bekannt, dass sie nach vielen erfüllenden und prägenden Jahren in der Politik nun den Fokus auf die Aufgabe als Bürgermeisterin legen wolle. Gleichzeitig werde sie weiterhin die Funktionen der Bezirksobfrau der "Wir Niederösterreicherinnen", des NÖAAB und des Gemeindebunds in Gmünd ausüben. Auch Obfrau von LEADER-Waldviertler Grenzland und Obfrau von "Euregio Silva Nortica" wird sie bleiben.

16 Jahre Bürgermeisterin

Göll ist seit 2010 Bürgermeisterin, von 2016 bis 2013 war sie Landtagsabgeordnete und seit 2023 ist Mitglied des Bundesrats. Diesen führte sie im ersten Halbjahr 2024 auch als Präsidentin an. Ihre designierte Nachfolgerin Katja Seitner, 53, war acht Jahre lang ÖVP-Bezirksgeschäftsführerin in Scheibbs, bis sie 2023 die Landesgeschäftsführung des NÖAAB übernahm. Sie ist auch Gemeinderätin in Wieselburg. Ihre Nominierung in den Bundesrat wurde vom Landesparteivorstand der Volkspartei NÖ einstimmig beschlossen.

Mit viel Lob und Anerkennung bedankten sich die Spitzen der ÖVP, angefangen von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, bei Göll  für ihr Engagement, "Es freut mich, dass mit Katja Seitner eine ebenso engagierte Frau das Mandat im Bundesrat übernehmen wird“, ergänzte die Landesparteichefin.

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