Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Weiß und blauäugig: Die neue Post-Sondermarke zeigt dieses seltene Tier

Der Weiße Barockesel ziert das neue Motiv einer Briefmarke der Österreichischen Post.
Weißer Barockesel ist das neue Motiv der Briefmarke.

Der Österreichisch-Ungarische Weiße Barockesel zählt zu den seltensten Nutztierrassen Europas. Um auf diese stark gefährdete Rasse aufmerksam zu machen, widmet die Österreichische Post dem Tier in diesem Jahr eine Briefmarke aus der Serie „Seltene Nutztierrassen“.

Mit seinem schneeweißen Fell und seinen auffallend blauen Augen ist der Weiße Barockesel unverwechselbar. Die Rasse gilt als stark gefährdet; eine der wichtigsten Populationen lebt auf Schloss Hof im Marchfeld. Die von Kirsten Lubach gestaltete Briefmarke, die eine Stute mit ihrem Fohlen zeigt, hat einen Nennwert von einem Euro und eine Auflage von 250.000 Stück.

Wiederentdeckung in den 80er-Jahren

Der Weiße Barockesel blickt auf eine lange Geschichte zurück. Der Überlieferung nach wurde er in der Habsburgermonarchie als Statussymbol des Adels gezüchtet. Helle Tiere galten damals als Lichtbringer, dunklen Tieren wurden hingegen unheilvolle Eigenschaften zugeschrieben. Im Laufe der Zeit verschwand die Rasse nahezu vollständig, ehe in den 1980er-Jahren einige wenige Zuchttiere wiederentdeckt wurden. Sie bilden die Grundlage des heutigen Bestands.

Am 31. Juli richtet die Post auf Schloss Hof ein Sonderpostamt ein. Besucherinnen und Besucher  haben dort die Möglichkeit, die neue Briefmarke zu erwerben, ihre Sendungen mit einem Sonderstempel zu versehen und die seltenen Tiere direkt vor Ort zu erleben.

Kommentare