Chronik | Niederösterreich
12.06.2018

Bezirk Melk: Sohn sperrte Mutter ein und forderte Geld

19-Jähriger musste sich wegen Raubes und Körperverletzung vor Gericht verantworten

So einen Sohn wünscht sich keine Mutter: Ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Melk soll seine körperlich beeinträchtigte Mutter nicht nur mehrmals eingesperrt und für die Freilassung Geld verlangt haben, laut Anklage hielt er sie auch fest und rasierte ihr die Haare vom Kopf.

Am Dienstag musste sich der Mann wegen Raubes und Körperverletzung am Landesgericht St. Pölten verantworten. Dabei zeigte er sich zu einigen Vorwürfen auch geständig, gab aber zu bedenken, dass er in seiner Kindheit sehr unter seinen Eltern gelitten habe. Der Angeklagte gab außerdem zu Protokoll, dass er bei den Taten jeweils massiv unter Alkoholeinfluss gestanden sei. "Ich trinke schon seit meinem achten Lebensjahr", sagte er.

Urteil: Ein Jahr bedingte Haft, nicht rechtskräftig.