Chronik | Niederösterreich
01.05.2018

Bezirk Melk: 44-Jähriger verbrannte in seinem Auto

Ein Alko-Lenker krachte bei Kirnberg an der Mank mit 1,2 Promille im Blut frontal in Wagen des Unfallopfers.

Nicht von der Arbeit heimgekehrt ist Dienstagfrüh ein 44-jähriger Niederösterreicher. Als er nach Dienstschluss gegen vier Uhr morgens mit seinem Auto nach Hause fuhr, rammte ihn ein 43-jähriger Alko-Lenker bei Kirnberg an der Mank im Bezirk Melk, frontal. Das Unfallopfer konnte sich nicht aus seinem Wagen, der nach dem Crash Feuer gefangen hatte, befreien und verbrannte.

Nach dem Zusammenstoß war das Auto des 44-Jährigen eine Böschung hinabgerutscht. „Das Fahrzeug war so deformiert, dass der Lenker nicht aussteigen konnte. Der 43-Jährige versuchte noch, ihm zu helfen, was ihm allerdings nicht geglückt ist“, sagt ein Polizeisprecher.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Wagen bereits in Vollbrand, die Rettung versorgte den zweiten Lenker. Zunächst war unklar, ob sich im anderen Wagen noch jemand befand. Die Feuerwehrleute suchten daher nach Insassen und bekämpften die Flammen. Als das Feuer gelöscht war, entdeckten sie die Leiche.

Bei der Einvernahme stellte sich heraus, dass der 43-Jährige mit rund 1,2 Promille Alkohol im Blut unterwegs gewesen war. Er wurde angezeigt und wird sich wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen verantworten müssen.

Großeinsatz

Zu einem Großbrand rückten indes 160 Feuerwehrleute in der Mostviertler Marktgemeinde Seitenstetten aus. Am Montagnachmittag war der Dachstuhl eines Wirtschaftsgebäudes in Brand geraten. Mithilfe eines Hubsteigers wurde das Dach geöffnet, Atemschutztrupps rückten von innen vor. Die Flammen griffen teilweise auf das angrenzende Wohnhaus über, es gelang jedoch, das Gebäude zu schützen. Verletzt wurde niemand.