Bedingungen

Kleine Struktur, große Weine, viele Betriebe.

Der weinbauliche Mittelpunkt im Südburgenland ist der Eisenberg, gemeinsam mit dem Deutsch-Schützener Weinberg. Dominant ist Blaufränkisch. Sandiger, toniger, schwerer Lehm und der nach Südosten offene Kessel des Eisenbergs, der warmes Klima aufnimmt, schaffen ideale Bedingungen für kraftvolle mineralische Rotweine mit Struktur und Finesse.

Rund um Heiligenbrunn und Moschendorf im äußersten Süden trifft man auf den Uhudler, eine besondere Weinspezialität, die aus Direktträger-Hybriden, gekreuzt mit Europäerreben, gekeltert wird. Einst verboten, gilt er jetzt als besonderer Essensbegleiter.

Der Weinbau ist im Südburgenland von Kleinstrukturiertheit bestimmt und wird großteils von Nebenerwerbswinzern bewirtschaftet. Vermarktet wird der Wein hauptsächlich über Buschenschanken, die für die Region typisch sind.

Die rund 450 Hektar Anbaufläche machen rund 0,9 Prozent der Gesamtweinanbaufläche in Österreich aus und werden von mehr als 1600 Betrieben bewirtschaftet. Der Vergleich mit dem Mittelburgenland, wo sich rund 1100 Betriebe auf ca. 1900 Hektar aufteilen, verdeutlicht die Kleinstrukturiertheit der Region. Der durchschnittliche Weinbaubetrieb in Österreich umfasst rund 1,5 Hektar, der im Südburgenland kommt hingegen auf 0,23 Hektar.

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( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011