© Stadtgemeinde Herzogenburg

Chronik Niederösterreich
10/11/2020

Barockes Schatzkästchen

Herzogenburg: Eine Stadt mit viel Geschichte, sehenswerten Architektur und reichlich Lebensqualität.

von Michael Chudik

Seinen Namen  hat Herzogenburg den Marktgrafen-Brüdern Wilhelm II. und Engelschalk I. zu verdanken. Diese haben Herzogenburg im 9. Jahrhundert als Festung gegen das Großmährische Reich gegründet. Da die Grafen den Herzögen gleichgestellt waren, erhielt die Festung den Namen Herzogenburg. Besiedelt ist das Gebiet aber seit der Jungsteinzeit. Damit zählt die Stadt zu den ältesten bewohnten Gebieten Österreichs.


Als Stadt darf sich Herzogenburg seit dem Jahr 1927 bezeichnen.  In knapp sieben Jahren wird demnach das 100-jährige Jubiläum gefeiert. Die Bevölkerungszahl hat sich in den letzten Jahrzehnten  stetig nach oben entwickelt. Heute zählt Herzogenburg rund 8.000 Einwohner und umfasst 14 Katastralgemeinden.


Kindersommerspiele

Ein Schmuckstück der Stadt ist das Augustiner-Chorherrenstift, das sich in der Nähe des Stadtzentrums befindet. Das Stift ist nicht nur Wahrzeichen  der Stadt, sondern  auch ein  Touristenmagnet. Jährlich besichtigen Tausende Besucher das Stift, das auch Austragungsort von Österreichs größtem Kinderfestival ist: Die Niederösterreichischen Kindersommerspiele, kurz NÖKISS, werden jährlich im Stift Herzogenburg ausgetragen. Mehr als 800 freiwillige Helfer ermöglichen 20.000 Kindern ein Event der Sonderklasse. NÖKISS findet üblicherweise an den letzten beiden Wochenenden vor dem Schulstart statt. Aufgrund der Corona-Krise war in diesem Jahr allerdings nur eine stark eingeschränkte Mini-Version möglich.


Stadtbild

Nicht nur das Stift, sondern auch einige weitere Bauwerke im Stadtkern glänzen durch ihre Architektur. Im sogenannten „Reither-Haus“, das  um 1550 erbaut wurde,  ist seit der Renovierung das Tourismusbüro der Stadt untergebracht, es  wird für auch kulturelle Zwecke wie Autorenlesungen und andere kulturelle Aktivitäten genutzt.


In St. Andrä an der Traisen, einer der 14 Kastralgemeinden, befindet sich eine Stiftskirche, die zwar einer Restaurierung bedarf, aber durch ihre barocken Troger-Fresken das Prädikat „sehenswert“ verdient. Doch damit nicht genug, gibt es in Herzogenburg weitere barocke Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Folgt man der kleinen Barockstraße durch Hameten und Gutenbrunn, kommt man in den kleinen Ort Heiligenkreuz. Im dortigen Schloss war von 1964 bis 2001 das Barockmuseum des Landes Niederösterreich untergebracht.


Herzogenburg ist aufgrund seiner geografischen Lage Anziehungspunkt für Firmenansiedlungen und  ist ein wichtiges, regionales Zentrum der metallverarbeitenden Industrie.
Dennoch hat sich die Stadt große Naturflächen  als Erholungsgebiet erhalten. Insbesondere die Auwälder entlang der Traisen sowie die Felder und Weinberge in der Umgebung sorgen für ein grünes  Stadtbild. Radfahrern und Wanderfreudigen ist die Region Traisental-Donauland rund um  Herzogenburg  besonders zu empfehlen.

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