Bäume unterm Hammer: Eine Eiche um 12.089 Euro

Bäume unterm Hammer: Eine Eiche um 12.089 Euro
Beim Stift Heiligenkreuz im Bezirk Baden gab es die 21. Laubholzversteigerung. Gefragt war Eiche, aber auch Schwarznuss, Walnuss und Elsbeere.

Als sie zu sprießen begann, herrschte in Österreich noch der Kaiser. Aber nicht Franz Joseph I., sondern dessen Vorvorgänger Franz I., denn die Eiche aus Mauerbach im Wienerwald dürfte mehr als 200 Jahre alt sein. Nun war der Baumriese der „Star“ bei der 21. Laubholzversteigerung, die beim Stift Heiligenkreuz (Bezirk Baden) über die Bühne ging. Genau 12.089,09 Euro war einem Käufer aus Deutschland der Eichenstamm wert, der Baum war damit der teuerste bei der diesjährigen Veranstaltung.

Bei der Laubholzsubmission, so der korrekte Name der Veranstaltung, kommt nur das Beste aus den niederösterreichischen Wäldern unter den Hammer. Waldbesitzer können hier ihre wertvollen Stämme in die internationale Auslage stellen. „Insbesondere kleineren Betrieben bietet diese Vermarktungsmöglichkeit die Chance, für außergewöhnliche Qualitäten gute Preise zu erzielen,“, betont die Vizepräsidentin der nö. Landwirtschaftskammer, Andrea Wagner. Heuer waren 36 Käufer aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn, Slowenien und der Schweiz bei der Wertholzversteigerung mit dabei. Und hatten dicke Brieftaschen mitgebracht.

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