Goldbetrug in Baden: 600.000 Euro Schaden, Polizei sucht Zeugen
Nach einer Kollision auf der B3 bei Bisamberg, nahm die Polizei dem Unfalllenker den Führerschein ab (Symbolbild).
In Baden sollen mehrere Geschädigte im Alter zwischen 50 und 71 Jahren von einem angeblichen Edelmetallhändler um ihr Gold gebracht worden sein. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 600.000 Euro.
Mit verlockenden Inseraten in einer Tageszeitung sowie mit Werbewurfsendungen soll der Händler auf sich aufmerksam gemacht haben. Er hatte sich für kurze Zeit in ein Geschäftslokal im Stadtgebiet von Baden eingemietet und warb dabei mit überhöhten Grammpreisen für Gold.
Mehrere Personen nahmen daraufhin telefonisch Kontakt auf und vereinbarten Termine für den Vormittag des 30. Juli 2026. Im vermeintlichen Geschäftslokal sollen drei Männer südländischer Herkunft das mitgebrachte Gold der Besucherinnen und Besucher begutachtet haben.
Falsche Versprechen, echtes Gold
Anschließend soll der Händler eine Banküberweisung des vereinbarten Kaufpreises für den darauffolgenden Tag versprochen haben – woraufhin die Geschädigten ihr Gold zurückließen. Die versprochene Zahlung blieb jedoch aus.
Das Geschäftslokal wurde inzwischen wieder geschlossen. Die Polizeiinspektion Baden ersucht die Bevölkerung um Mithilfe: Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 059133-3300 zu melden. Auf Wunsch werden Angaben vertraulich behandelt.
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