Boot kracht gegen Auto: Gefährliche Fahrt auf der A21 gestoppt
Das Boot beschädigte das Auto.
Eine mangelhaft gesicherte Ladung hat am Dienstag in Niederösterreich für einen Polizeieinsatz gesorgt. Ein 50-jähriger Autofahrer aus Wien war mit einem Boot auf einem Anhänger unterwegs – doch die Fahrt endete vorzeitig.
Bedienstete der Autobahnpolizeiinspektion Alland wurden gegen 8.25 Uhr bei der Ausfahrt Hochstraß auf das Gespann aufmerksam. Im Gemeindegebiet von Altlengbach im Bezirk St. Pölten stoppten sie den Lenker und führten eine Kontrolle durch.
Teile der Scheibe verloren
Dabei zeigte sich rasch: Das Boot war nur unzureichend gesichert. Spanngurte waren teilweise falsch angebracht, wodurch die nötige Zurrkraft fehlte. Während der Fahrt hatte sich die Ladung bereits bemerkbar gemacht – das Boot beschädigte die Heckscheibe des Autos. Der Lenker verlor dabei sogar Teile der Scheibe.
Aus Sicht der Polizei bestand erhebliche Gefahr: Im schlimmsten Fall hätte sich das Boot während der Fahrt lösen können. Zusätzlich stellten die Beamten fest, dass die Begutachtungsplakette des Anhängers abgelaufen war und ein Rücklicht nicht funktionierte.
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Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Kennzeichentafeln des Anhängers vorläufig abgenommen. Der 50-Jährige wird angezeigt.
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