Alko-Tests: 511 Promillesünder ertappt

Erste Polizeikontrolle wegen Alkohol in der Weihna…
Foto: stephan boroviczeny „Mittlerweile Routine“: Alkohol-Vortests bei Verkehrskontrollen

Die Stadtpolizei war im Vorjahr scharf wie selten zuvor: 388.000 Euro Einnahmen allein aus Strafmandaten.

Das ist mittlerweile Routine bei jeder Standkontrolle“, erklärt Stadtpolizei-Kommandant Franz Bäuchler. Der für manche verräterische Hauch in ein Alkohol-Vortestgerät wird von nahezu jedem gestoppten Lenker verlangt. Im Vorjahr hat die Exekutive die Kontrollen jedoch beachtlich hochgetaktet; 31.940 Mal mussten Fahrzeuglenker den Schnellcheck über sich ergehen lassen. Zum Vergleich: 2011 waren es nur 17.556.

In 301 Fällen lag der Alkoholwert über 0,8 Promille (258 Fälle im Jahr davor). 210 Lenker waren mit 0,5 bis 0,8 Promille nur leicht alkoholisiert. „Gemessen an der hohen Zahl von Kontrollen ist das kein alarmierender Wert, ganz im Gegenteil“ meint Bäuchler. „Es waren aber auch einige Rauschkugeln mit Werten bis drei Promille dabei.“ In 37 Fällen verweigerten Lenker hartnäckig den Test, 2011 waren es 25.

Auch für Temposünder war 2012 kein gutes Jahr: 10.900 wurden mit Laser und Radar ertappt, das ist eine leichte Steigerung. Mehr Disziplin ist beim händischen Telefonieren im Auto und beim Gurtanlegen erkennbar: Da sinddie Strafzahlen deutlich auf 1.600 bzw.1.468 Fälle gesunken.

Anzeigen steigen

Insgesamt klingelt aber die Amtskassa. 388.000 Euro hat die Polizei allein über Verkehrs-Strafmandate eingenommen; 11.872 „Orgerl“ wurden ausgestellt. Weit mehr Geld kam über 10.250 Anzeigen herein, 2011 waren es nur 8.220. Die Polizeibilanz im Schwerverkehr: 187 Lkw wurden wegen gravierender Mängel bis zur Reperatur abgestellt (2011: 153).

(kurier) Erstellt am
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