A1 bei St. Pölten wird bis November generalsaniert
Mit bis zu 76.000 Fahrzeugen täglich – darunter rund 11.000 Lkw – zählt dieser Abschnitt zu den am stärksten frequentierten Strecken der Westautobahn. Die hohe Verkehrsbelastung macht eine umfassende Sanierung notwendig. Die Einrichtungsarbeiten für die Baustelle beginnen am 7. April um 19 Uhr und dauern voraussichtlich eine Woche.
Sämtliche Verkehrsführungen werden in den Nachtstunden umgestellt. Dabei kann es vereinzelt zu Sperren einzelner Fahrstreifen kommen, die jedoch ausschließlich in verkehrsarmen Zeiten erfolgen sollen.
Arbeiten in verkehrsarmen Zeiten
Trotz der Bauarbeiten sollen in beide Fahrtrichtungen grundsätzlich jeweils drei Fahrstreifen befahrbar bleiben. Um dies zu gewährleisten, wird in Fahrtrichtung Salzburg eine Spur baulich getrennt über den Gegenverkehrsbereich geführt. Dadurch sind die Anschlussstelle St. Pölten Süd sowie die Raststation St. Pölten ab 13. April nur über die erste und zweite Fahrspur erreichbar.
Im Zuge der rund acht Monate dauernden Arbeiten werden die Hauptfahrbahnen, die Auf- und Abfahrten der Anschlussstelle St. Pölten Süd sowie die Zufahrten zur Raststation umfassend erneuert. Zusätzlich sind Sanierungen an Brücken, Lärmschutzwänden und Wildschutzzäunen geplant. Ein Großteil des abgetragenen Materials, etwa Asphalt, wird aufbereitet und entweder direkt vor Ort oder bei anderen Bauprojekten wiederverwendet.
Die Zufahrt zur Raststation St. Pölten bleibt während der gesamten Bauzeit aufrecht. Die Verkehrsfreigabe des rund sechs Kilometer langen Abschnitts ist für Herbst 2026 vorgesehen. Insgesamt investiert die Asfinag rund 30 Millionen Euro in das Projekt.
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