7.100 Menschen unterstützen den Kampf ums Mistelbacher Spital
Die Interessengemeinschaft pro Schwerpunktkrankenhaus Mistelbach" sammelt Unterschriften und war bei Landesrat Anton Kasser.
Die Interessengemeinschaft Pro Schwerpunktkrankenhaus Mistelbach hat Fakten geschaffen: Ihre Sorge um die Zukunft des Landesklinikums wird mittlerweile von rund 7.100 Menschen geteilt. So viele unterstützen nämlich aktuell jene Petition, die im Dezember für den vollwertigen Erhalt des Standorts initiiert wurde.
Laut dem Gesundheitspakt 2040+ ist nämlich die Schließung mehrerer Abteilungen in Mistelbach vorgesehen, die ins neue Weinviertel-Klinikum abwandern sollen. Für die Initiative eine klare Verschlechterung der Gesundheitsversorgung in der Region, wobei diese ohnehin schon mit Spitalsbetten unterversorgt sei. Das neue Klinikum soll dann in Korneuburg, Stockerau oder Hollabrunn entstehen, die dortigen Krankenhäuser werden aufgelassen. Alle drei Städte haben sich als Standort für das neue Klinikum beworben.
Noch bis Juni
Bis zum 1. Juni kann man die Petition aus Mistelbach noch unterschreiben. Schon beim Start konnte die Initiative innerhalb weniger Tage über 2.000 Unterstützerinnen und Unterstützer registrieren. Die Unterschriften werden dann den politischen Verantwortlichen des Landes vorgelegt.
Weiteren Zuspruch erhoffen sich die Mistelbacher von einer Informationsveranstaltung am 15. April in Poysdorf, die von der Volkshilfe bzw. der SPÖ der Stadt mitveranstaltet wird. Und auch bei der geplanten Demonstration der Gegner des Gesundheitspakts am 23. April wird die Interessengemeinschaft in St. Pölten vor Ort sein.
Kommentare