Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Zum 40. Jubiläum der Landeshauptstadt: Ein Sager kommt auf den Teller

Vor 40 Jahren wurde in Niederösterreich Geschichte geschrieben: Mit dem Beschluss des Landtags vom 10. Juli 1986 wurde St. Pölten zur Landeshauptstadt. Dieses Jubiläum wird heuer gewürdigt - auch mit einem Augenzwinkern.
Mikl-Leitner, Stamminger-Weis und Reiter-Havlicek mit Gulasch.

Mit einem Augenzwinkern erinnert das Land Niederösterreich dabei an einen der bekanntesten politischen Sager der Landesgeschichte. Der damalige Landeshauptmann Siegfried Ludwig brachte die Situation mit den Worten auf den Punkt: „Ein Land ohne Landeshauptstadt ist wie ein Gulasch ohne Saft.“ Was damals noch fehlte, ist heute längst selbstverständlich – politisch ebenso wie kulinarisch. Deshalb steht am 10. Juli in der Landhausküche im Regierungsviertel „Gulasch mit Saft“ auf dem Speiseplan. Die Landhausküche, die grundsätzlich allen Gästen offensteht und im Alltag vor allem von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landes genutzt wird, greift damit die historische Aussage genussvoll auf. 

„Vor 40 Jahren wurde ein neues Kapitel in der niederösterreichischen Geschichte aufgeschlagen. Die Entscheidung für St. Pölten als Landeshauptstadt war eine politische, gesellschaftliche und kulturelle Standortentscheidung und die Initialzündung für die erfolgreiche Entwicklung Niederösterreichs. Mit der Gulasch-Aktion erinnern wir mit einem Augenzwinkern daran, wie aus einer Vision eine starke und selbstbewusste Landeshauptstadt geworden ist“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Den offiziellen Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet ein Festakt am 10. Juli in der University of Applied Sciences St. Pölten. Im Mittelpunkt stehen Festreden von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Matthias Stadler und Landtagspräsident Karl Wilfing. Ebenfalls Teil der Feierlichkeiten ist das Straßenkunstfestival Bravissimo, das am selben Wochenende die St. Pöltner Innenstadt in eine große Bühne für internationale Straßenkunst verwandelt.

Kommentare