Kommentar
02/03/2015

Einziger Gewinner der Demo-Tage ist die Polizei

von Michael Jäger

Links gegen Rechts, das waren einige Ausnahmetage in Wien. Da konnten wir viel sehen. Vom Hitlergruß bis zu den Rangeleien der Autonomen mit Polizei und Taxifahrern. Oder auch vom Nasenbeinbruch bis hin zu anderen Blessuren.

Ja, da waren auch die vielen friedlichen Demonstranten. Sie wollten der Antifa-Bewegung einen besonderen Drall geben, mussten aber im Fall der Akademikerball-Demo einsehen, dass Vermummte das mediale Feld besetzten. Politisch haben die Autonomen damit aber nichts erreicht.

Wien im Wahljahr 2015 muss solche Auseinandersetzungen aushalten. Gerade jetzt steht der demokratische Diskurs hoch im Kurs. Aber muss der ständig in der Wiener Innenstadt stattfinden?

Bei der Wien-Wahl bedeutungslos wird auch die Pegida bleiben. Eine Gruppe, die jene Hooligans anzieht, die man nicht einmal auf Fußballplätzen mag, zeugt von geringer Strahlkraft.

Einziger wirklicher Gewinner der Demo-Tage ist die Polizei. Die konnte sich nach der Schlappe vor einem Jahr rehabilitieren.

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