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Vorfall mit reizender Substanz legt Bahnhofshalle in Klagenfurt lahm

Die Substanz führte am Samstag zu einer Sperre von mehreren Stunden. Auslöser war ein Streit zwischen drei Männern.
Ein roter ÖBB-Zug steht hinter Glaswänden, daneben ein Fahrkartenautomat und ein Wegweiser zu den Zügen.

Im Zuge eines Streits zwischen drei Männern auf der Toilettenanlage des Klagenfurter Bahnhofs ist am Samstag eine reizgasähnliche Substanz versprüht worden. Die Bahnhofshalle wurde daraufhin den ganzen Nachmittag über gesperrt, auch der Vorplatz und der Parkplatz waren kurzzeitig nicht betretbar.

Mehrere Menschen klagten über Atemwegsreizungen, starken Husten und Übelkeit und wurden am Bahnhof medizinisch versorgt. Der Zugverkehr war laut Polizei nicht beeinträchtigt.

Sperre gegen Abend aufgehoben

. Wer die Substanz versprüht hatte bzw. wer an der Auseinandersetzung beteiligt war, wurde von der Exekutive noch ermittelt. Die Gefahrenlage wurde von Experten indes nach ersten Messungen und Probeentnahmen als gering eingestuft. Die Berufsfeuerwehr Klagenfurt führte am Nachmittag Belüftungs- und Reinigungsarbeiten durch, womit die Sperre um kurz nach 17.00 Uhr aufgehoben wurde.

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