Kärnten: 77-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag an Telefonbetrüger
Ein Mann in Kärnten wurde Opfer eines Betrügers, der sich am Telefon als Sicherheitsmitarbeiter seiner Bank ausgab (Symbolbild).
Ein 77-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Veit an der Glan ist Opfer eines perfiden Telefonbetrugs geworden. Am 6. Mai erhielt er um 17.20 Uhr einen Anruf auf seinem Handy – am Ende stand ein Schaden im hohen fünfstelligen Bereich. Die Polizei Kärnten ermittelt.
Der unbekannte Anrufer gab sich als vermeintlicher Sicherheitsmitarbeiter der Bank des Seniors aus. Er teilte dem Mann mit, sein Mobiltelefon sei gehackt worden und es seien umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. Dem Betrüger gelang es, sein Opfer dazu zu bringen, Zugangscodes freizugeben und Krypto-Konten anzulegen.
Bote holte drei Bankomatkarten des Opfers ab
Darüber hinaus wurde dem 77-Jährigen ein Bote zum Wohnort geschickt, der drei Bankomatkarten abholte. Mit diesen Karten wurden in einem anderen Bundesland Bargeldbehebungen durchgeführt. Der entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag.
Die Polizei Kärnten hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach den bislang unbekannten Tatverdächtigen. Behörden warnen regelmäßig vor dieser Betrugsmasche, bei der sich Kriminelle am Telefon als Bankmitarbeiter oder Sicherheitsexperten ausgeben: Seriöse Banken fordern niemals telefonisch zur Herausgabe von Codes oder Karten auf. Wer einen verdächtigen Anruf dieser Art erhält, sollte sofort auflegen und die Bank direkt über die offizielle Nummer kontaktieren.
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