Chronik | Burgenland
11.12.2011

Zug rammte Zug: Drei Verletzte und Wartezeit

In der Nähe des Bahnhofs Bruck an der Leitha kollidierten zwei Regionalzüge. Eine Kommission soll die genaue Unfallursache klären.

Beim Zusammenstoß zweier Züge an der burgenländisch-niederösterreichischen Grenze im Bahnhof Bruck an der Leitha sind Sonntagnachmittag drei Personen leicht verletzt worden. Zwei Regionalzüge waren kollidiert und aus den Schienen gesprungen.

Der Zwischenfall ereignete sich gegen 17 Uhr etwa 400 Meter von den Bahnsteigen entfernt. Wie es genau zu der Kollision kommen konnte, soll nun eine Unfallkommission klären. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden die knapp 100 Passagiere kräftig durchgeschüttelt. Zwei Insassen sowie ein Lokführer wurden leicht verletzt und mussten von den Rettungsteams versorgt und zur Beobachtung in die Krankenhäuser Hainburg und Eisenstadt gebracht werden. Die unverletzten Fahrgäste wurden bis zum Eintreffen von Ersatzbussen mit Tee versorgt.

Verspätungen

Betroffen vom Unglück waren nicht nur die Passagiere der demolierten Züge. Auch der Fernverkehr von Bruck in Richtung Osten und retour war durch massiven Verspätungen gestört. Wie lange die Sperre dauern wird, war Sonntagabend noch nicht absehbar. Die ÖBB war bemüht, „diese unfreiwillig gestrandeten Passagiere an ihren Zielort zu bringen“, so ein Bahn-Pressesprecher.