Wichtige Wirtschaftsposten im Land ausgeschrieben

Landesholding und Wirtschaftsagentur suchen neue Chefs.
Vor einem Gebäude wehen die Flaggen von Österreich, Spanien und der EU.

Am Freitag, den 13., hat die Suche nach einem Nachfolger von Landesholding-Boss Hans Peter Rucker begonnen. Im Landesamtsblatt wurde die wirtschaftliche Geschäftsführung der Holding ausgeschrieben, die Frist endet in vier Wochen.

Rucker hat vor einem Jahr überraschend seinen Abschied von der Spitze der landeseigenen Holding, unter deren Dach sich rund 80 Gesellschaften befinden, bekannt gegeben. Seither lenkt der technische Geschäftsführer Gerald Goger den Tanker alleine. Die für Herbst 2025 geplante Neuausschreibung hat sich verzögert, nun ist es so weit.

Die Verzögerung könnte damit zu tun haben, dass der Job trotz lukrativen Salärs nicht gerade heiß begehrt ist. Grund: Die Holding ist das Spielbein der etatistischen Wirtschaftspolitik von LH und Holding-Aufsichtsratschef Hans Peter Doskozil (SPÖ). 

Die wichtigste Voraussetzung für den Posten ist vage formuliert: „abgeschlossenes Studium, vorzugsweise Wirtschaft“. Ex-ORF-Chefredakteur und Medienmanager Matthias Schrom, der kurz nach seinem Eintritt in die Holding zum Prokuristen befördert wurde, verfügt über fast alle der aufgezählten Anforderungen. Bewerben wird er sich trotzdem nicht, sagt er dem KURIER.

Auch die Holding-Tochter Wirtschaftsagentur sucht einen neuen Chef. Derzeit führen Georg Schönbauer und Klaus Stinakovits die Agentur nach dem Wechsel von Michael Gerbavsits in die Haydn-Privathochschule interimistisch. Künftig soll die Wirtschaftsagentur wieder mit einem Chef auskommen.

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