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Theatersommer: Ein 30er und ein 70er in Parndorf

Das traditionelle Parndorfer Sommertheater am Kirchenplatz feiert drei Jahrzehnte – und sein Intendant sieben.
Historische Theateraufführung mit fünf kostümierten Schauspielern vor sitzendem Publikum.

„Der Geizige“ hat seit einer Woche den Kirchenplatz in Parndorf fest im Griff. Bei der Premiere am vergangenen Donnerstag geizte das Publikum nicht mit Applaus.

Nach einhelliger Meinung präsentiert sich der Theatersommer Parndorf in seiner 30. Spielsaison von seiner unterhaltsamsten und verspieltesten Seite. Die Neuinterpretation von Molières Komödienklassiker in fünf Akten setzt auf Tempo, pointierte Dialoge und einen gesellschaftskritischen Blick auf menschliche Schwächen.

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Alexander Kery (Kultur-Betriebe Burgenland) und Landesrätin Daniela Winkler gratulierten Intendant Christian Spatzek zum 70. Geburtstag.

Am Premierenabend gab es noch einen weiteren Grund zum Feiern: Intendant Christian Spatzek, der das Sommertheater seit 15 Jahren leitet, hatte an diesem Tag seinen 70. Geburtstag. Ensemble, Publikum und Ehrengäste gratulierten dem Schauspieler und Regisseur, den viele noch als „Gustl“ Schimek aus der TV-Serie „Kaisermühlen Blues“ kennen.

Ungeplanter Auftritt

Spatzek selbst steht auch heuer wieder selbst auf der Bühne – in der Rolle des Goldvermittlers Simon. In die Hauptrolle schlüpft bereits zum wiederholten Male der Theatersommer-„Fixstarter“ Georg Kusztrich, der als Harpagon wieder die Lacher auf seiner Seite hat. Einen ungeplanten Auftritt hatte bei der Premiere außerdem der Hund des Intendanten, der kurz die Bühne betrat und dafür spontan Applaus erhielt.

Seit der Gründung 1996 hat sich der Spielort am Parndorfer Kirchenplatz als fixer Bestandteil des burgenländischen Kultursommers etabliert. Seit dem Vorjahr ist der Theatersommer Parndorf Teil der Kultur-Betriebe Burgenland. „Der Geizige“ wird noch bis 2. August gespielt – theatersommer-parndorf.at.

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