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Sigleß
04/07/2014

Den Wienern einen Schritt voraus

In der Gemeinde soll eine leistbare Seniorenresidenz entstehen, die alle Stückln spielt.

von Georg Gesellmann

Der pensionierte Bauingenieur, Reinhard Morawitz, plant für 2014 in seiner Heimatgemeinde Sigleß bei Mattersburg, "ein Superprojekt", nämlich einen Generationswohnpark mit dem Herzstück einer Seniorenresidenz samt Ärztezentrum mit Pflegestation. "Dieses Projekt ist den Wiener Seniorenhäusern um zwei Jahrzehnte voraus, denn dort soll dieser Standard und die Lebensqualität für die Bewohner erst im Jahre 2030 erreicht werden", sagt Morawitz.

Und der Plan hört sich nicht schlecht an: Ein- und Zweibettzimmer mit Panoramafenster mit Blick in die Parkanlage samt Teich, sowie Fernblicke zum Schneeberg und zur nahen Burg Forchtenstein. Eigene Grünflächen für Haustiere, zentrale Eingangshalle mit Großaquarium, Restaurant, Theatercafe, Geschäfte, Post- und Bankstelle, sowie Wellnessoasen mit Hallenbad sind geplant.

"Leistbare Preise"

Aber das ist noch nicht alles. Es sollen weitere Grün- und Erholungsflächen mit Bioschwimmteich samt Wasserfontainen entstehen, Lichteffekten mit Klangmusik und "das zu leistbaren Preisen", so der Betreiber. Optionsverträge für das 63.000 m² große Grundstück um 50 Euro / m² wurden bereits abgeschlossen.

"Wir planen mit einem Großinvestor die Errichtung einer Seniorenresidenz mit Wohnpark unter dem Motto ’Wiener Lebensqualität - Wohnen wie im Urlaubsparadies’". Diese Seniorenresidenz soll für 250 Bewohner errichtet werden.

Zuversicht

Reinhard Morawitz zeigt sich zuversichtlich, dass aus diesem Projekt etwas werden könnte. Denn laut einer IMAS-Studie, so der 60-Jährige, gebe es in Österreich einen Bedarf von rund 44.000 Einheiten für betreutes Wohnen. Aber: "Erst bei 100-prozentiger Anmeldung, Auslastung und geleisteter Treuhandzahlungen der geplanten Wohn- Senioreneinheiten wird mit dem Bau begonnen." Baubeginn soll im Herbst dieses Jahres sein.

Der Sigleßer Bürgermeister, Josef Kutrovaz, steht dem Projekt "natürlich positiv gegenüber". Geld werde es von der Gemeinde aber nicht geben. Dazu würden die finanziellen Mittel nicht reichen. Laut Morawitz würde auch das Land diesem Vorhaben positiv gegenüber stehen.

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