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Nach Millionen-Verkauf: Wie es mit der Ratschen weitergeht

Die insolvente Ratschen in Deutsch Schützen wurde um rund 2,1 Millionen Euro verkauft, die Zukunft des Betriebs ist jedoch unklar.
Modernes Haus mit großen Glasfronten, Holzverkleidung und Terrasse mit Holzmöbeln, umgeben von grünem Rasen und Bäumen.

Während das traditionsreiche Stadtcafé Oberwart endgültig verschwindet, gibt es für eine weitere bekannte Institution im Südburgenland zumindest einen Hoffnungsschimmer: Die insolvente Ratschen in Deutsch Schützen wurde verkauft. Ob der Gastronomie- und Beherbergungsbetrieb tatsächlich weitergeführt wird, ist allerdings noch offen.

Die gesamte Anlage mit Restaurant, Wohnothek und Wellnessbereich wurde im Zuge eines Bestbieterverfahrens um rund 2,1 Millionen Euro an die steirische Rena Immo GmbH verkauft. Der Kaufpreis liegt deutlich über dem vom Sachverständigen ermittelten Verkehrswert von 1,6 Millionen Euro. Hinter dem Unternehmen steht Karl Kühberger, Gründer der Auktionsplattform Aurena.

Was passiert, ist unklar

Fix ist der Eigentümerwechsel allerdings noch nicht. Die Raiffeisenlandesbank als Hauptgläubiger hat noch zwei Wochen Zeit, über den Verkauf zu entscheiden.

Die Ratschen war Teil der insolventen Domaine Kilger. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren Millionen in den Ausbau des Standorts investiert, bevor die Insolvenz auch den Betrieb in Deutsch Schützen mitriss. Ob unter dem neuen Eigentümer wieder Gastronomie und Beherbergung einziehen, ist zu diesem Zeitpunkt aber noch offen.M. Pekovics

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