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Silobrand-Alarm in Parndorf: Ursache im Heizraum

Feuerwehr Parndorf im Einsatz: Brand im Heizraum statt Silo. Zwei Arbeiter verletzt, mehrere Trupps im Einsatz.
Zwei Feuerwehrleute in Schutzkleidung, einer steht, der andere kniet am Boden vor einem Gebäude mit Schläuchen und Ausrüstung.

Ein gemeldeter Silobrand hat am Mittwoch einen Feuerwehreinsatz in Parndorf ausgelöst. Gegen 10.58 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand beim Gsellmann Silo alarmiert. Mehrere Fahrzeuge sowie 13 Einsatzkräfte, darunter sieben Atemschutzträger, rückten aus.

Bei der Lageerkundung stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um einen Brand im Silo handelte. Stattdessen ging eine starke Rauchentwicklung vom Heizraum eines stillgelegten Wohnhauses aus. Nach Angaben vor Ort dürfte sich bei Arbeiten zur Demontage eines seit Jahren außer Betrieb befindlichen Heizöltanks die darin enthaltene Schlacke entzündet haben.

Mehrere Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte stehen vor einem großen Industriegebäude bei sonnigem Wetter.

Feuerwehr Parndorf im Einsatz: Brand im Heizraum statt Silo. Zwei Arbeiter verletzt, mehrere Trupps im Einsatz.

Aufgrund des zunächst unklaren Schadensausmaßes wurden zusätzliche Kräfte aus umliegenden Feuerwehren nachalarmiert. Der Brand konnte schließlich auf einen Raum im Kellergeschoss begrenzt werden. Die Bekämpfung erfolgte unter schwerem Atemschutz mit Löschschaum.

Insgesamt standen fünf Atemschutztrupps im Einsatz, die neben den Löscharbeiten auch Be- und Entlüftungsmaßnahmen durchführten. Gegen 12.30 Uhr konnte „Brand aus“ gemeldet werden.

Zwei Arbeiter, die sich während der Brandentstehung im betroffenen Raum befanden, wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in ein Krankenhaus gebracht.

Im Einsatz standen insgesamt elf Fahrzeuge und 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren, drei Fahrzeuge mit sechs Kräften des Rettungsdienstes sowie sechs Polizeikräfte.

Noch während der Nachbereitungsarbeiten wurde die Feuerwehr zu einem weiteren Einsatz gerufen. Im Bereich PADO 2 musste ein Pkw aus einem Entwässerungsgraben geborgen werden. Nach mehr als vier Stunden konnte die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.

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