Hass im Netz: Neue Anlaufstelle für Jugendliche im Burgenland

Ombudsstelle gegen Cybermobbing eingerichtet, an die sich Kinder und Jugendliche wenden können.
Ein Mädchen schaut mit ernstem Blick auf ihr Smartphone, im Hintergrund ein Bücherregal.

Das Land Burgenland errichtet eine "Ombudsstelle Cybermobbing", an die sich Kinder und Jugendliche wenden können, wenn sie dieses beobachten oder selbst davon betroffen sind. Bildungslandesrätin Daniela Winkler (SPÖ) präsentierte die Anlaufstelle gegen Hass im Netz am Dienstag.

"Cybermobbing wirksam zu begegnen ist wichtig, weil es sich auf die mentale Gesundheit auswirkt, aber auch, weil das Hochladen diskreditierender Inhalte junge Menschen im späteren Berufsleben behindern kann", so Winkler.

Das Festsetzen eines Mindestalters für die Social Media-Nutzung begrüßt sie daher auch. Es sei wichtig, Kindern den richtigen Umgang damit beizubringen. "Und es geht darum, Kinder und Jugendliche vor Cybermobbing, ob als Opfer oder als Verursacher, zu schützen - vor Bedrohungen, Beleidigungen, diskreditierenden Situationen, digitalen Konflikten, die sich im Netz rasend schnell verbreiten und dort auch bleiben", begründete sie die Einrichtung der neuen Ombudsstelle.

Unabhängige Servicestelle

Die Service- und Unterstützungsstelle soll insbesondere Jugendlichen dabei helfen, sich gegen Mobbing und Hass im Netz zur Wehr zu setzen. Sie ist als unabhängige Stelle bei der Burgenländischen Kinder- und Jugendanwaltschaft an der Bezirkshauptmannschaft Mattersburg angesiedelt.

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