Ollersdorf: Neue Anschaffungen und eine Abrechnung
Bürgermeister Bernd Strobl auf dem neuen Spielplatz
Von Gernot Heigl
Vergessen sind Politstreit und Kuriositäten um den fehlenden Budgetvoranschlag, keine Gehälter für Gemeindebedienstete und Privatüberweisungen des Bürgermeisters nicht, aber: Ollersdorf kann auch anders.
Neue Geräte auf dem Spielplatz
So wurden jüngst am örtlichen Spielplatz neue Geräte installiert, wie ein Kletterknoten mit Balancierelementen und ein Vogelnestbaum. "Abwechslung für unsere Kinder. Für Jugendliche und Erwachsene gibt es einen Mini-Allround-Outdoor-Fitnesspark", verkündet Bürgermeister und ÖVP-Klubchef Bernd Strobl stolz. "Die Gesamtkosten von 66.000 Euro sind eine wichtige Investition zur Hebung unserer Lebensqualität."
Feuerwehr und Theater
Bestellt wurden zudem ein Mannschaftstransportfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr um 105.000 Euro und eine mobile Bühne um 15.000 Euro für den örtlichen Theaterverein.
"Obwohl die Abzüge des Landes von den Ertragsanteilen Jahr für Jahr exorbitant ansteigen, also unsere Einnahmen sinken, können wir trotzdem durch vorausschauenden und sparsamen Umgang mit unseren finanziellen Mitteln Anschaffungen vornehmen", so der Ortschef.
Angesprochen auf den gescheiterten Budgetvoranschlag meint Strobl: "Die SPÖ-Arbeitsverweigerer-Mandatare haben durch ihr Nichterscheinen bei der Gemeinderatssitzung im Dezember zwar unnötigerweise eine Verzögerung erreicht, mehr aber auch nicht. Denn vor Kurzem wurde der Beschluss durch die ÖVP-Gemeinderäte gefasst. Ebenso genehmigt wurde die Aufnahme eines Kassenkredits."
Februar-Gehälter ausbezahlt
Durch die Geldbeschaffung war es der Gemeinde nunmehr möglich, die Februar-Gehälter an Bedienstete und Kindergartenpädagoginnen problemlos auszubezahlen.
Im Vormonat kam es ja, der KURIER berichtete, zu einer Verzögerung. "Im Jänner hat der Gemeinde schlichtweg das Geld gefehlt. Deshalb habe ich die dringend notwendigen Zahlungen an Krankenkasse, Finanzamt und Personal aus meiner privaten Tasche vorfinanziert", schildert der Bürgermeister.
"Man sprach von politischer Bombe"
Konfrontiert mit Gerüchten um zahlreiche Rücküberweisungen, weil die Empfänger angeblich nicht gewusst hätten, von wem und wofür das Geld ist, sagt Bernd Strobl lächelnd: "Ja, diese Ankündigung habe ich auch so von der Opposition gehört. Man sprach sogar von einer politischen Bombe."
Zwei Überweisungen
Der Ortschef weiter: "Allerdings sind von 24 personenbezogenen Überweisungen lediglich zwei retourniert worden. Scheinbar nicht ausgekannt haben sich SPÖ-Vizebürgermeisterin Illedits und SPÖ-Gemeindevorstand Hofer. Da diese Tatsache selbsterklärend ist, will ich dazu nichts mehr sagen."
Ergänzend fügt Bernd Strobl hinzu: "Alle Gehälter für das Jahr 2026 sind gesichert. Die Liquidität der Gemeinde ist gewahrt. Unter anderem auch deshalb, weil durch geschickte Verhandlungen mit der Bank ein Großteil der Kredite mit günstigen Fixzinsen abgesichert ist."
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