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Neuer Hinweis auf Bau eines Rechenzentrums

Kundmachung des Landes heizt Debatte über angebliche Pläne für Rechenzentrum im Bezirk Neusiedl an.
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Als der KURIER Anfang August bei der Landesholding nachfragte, ob in einem Wirtschaftspark des Landes bei Nickelsdorf ein Rechenzentrum errichtet werde, hieß es: Man könne „konkrete Planungen für ein Großrechenzentrum nicht bestätigen“.

Am Freitag schien die Sache konkreter geworden. Eine Kundmachung des Landes zur geplanten Errichtung des „Batterie-Energiespeichersystem Neusiedl-Weiden“ durch eine Tochter der Burgenland Energie enthält den Hinweis, der Speicher solle „zukünftig einem projektierten Rechenzentrum dienen“.

Für ÖVP-Chef Christoph Zarits ist klar: „Die Planungen für das Rechenzentrum sind wesentlich weiter fortgeschritten, als von LH Doskozil dargestellt“.

Doskozil hatte jüngst betont, das Rechenzentrum komme nicht, sollte der zu erwartende Wasserverbrauch zu hoch sein.

Laut Burgenland Energie wurde Anfang des Jahres der größte Windpark in Neusiedl/Weiden in Betrieb genommen. Aktuell werde dieser durch eine Agri-PV-Anlage erweitert und durch einen Batteriespeicher ergänzt. Dieser „Super-Hybrid-Park“ diene der Versorgungssicherheit, ein potenzielles Datencenter sei „nicht Errichtungsgrund des Batteriespeichers“, hieß es zur APA.

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