Neuer Fußballsponsor: „Burgenland Energie Landesliga“
Burgenlands Landesenergieversorger und der Fußball haben den Doppelpass seit Jahrzehnten eingeübt. Der legendäre Bewag-General Eugen Horvath war viele Jahre Präsident des SC Eisenstadt, als der Klub noch in der höchsten österreichischen Liga vertreten war.
Bewag-Vorstand Hans Tschank stand in den 1970er und 1980er-Jahren zwei Funktionsperioden lang als Präsident an der Spitze des Burgenländischen Fußballverbandes.
Folgerichtig heißt der neue Sponsor der Fußballlandesliga Burgenland Energie (BE) – 2012 aus der Fusion von Bewag und Begas entstanden.
BFV-Präsident Johannes Wutzlhofer und BE-Vorstandschef Stephan Sharma verkündeten am Montag im Beisein von Landesliga-Obmann Josef Pekovics und Sportlandesrat Heinrich Dorner (SPÖ) die bis 2028 laufende und mit je 10.000 Euro dotierte Kooperation. Die „Burgenland Energie Landesliga“ hat damit ab sofort auch ein neues Bewerbslogo und einen neuen Markenauftritt.
"Burgenländisches Kulturgut"
Man habe sich bewusst „für ein burgenländisches Leitunternehmen entschieden, um die Wertschöpfung im Land zu halten“, sagte Wutzlhofer. Die Sponsorgelder sollen „nicht in den Verbandsstrukturen verschwinden, sondern der Entwicklung der Marke Landesliga dienen“.
BE-Vorstandsvorsitzender Sharma sieht die Unterstützung auch als Beitrag zum Erhalt „des burgenländischen Kulturguts Fußball“.
Das Kulturgut Fußball glänzt aktuell zwar mit 12.000 Aktiven – der höchste Stand seit sechs Jahren –, gleichzeitig sinkt die Zahl der Vereine und der ehrenamtlichen Funktionäre.
Breites Sponsoring des Konzerns
Erfahrung hat die Burgenland Energie nicht nur mit dem Fußball, sondern auch mit Sponsoring. So „sponsert“ die Aktiengesellschaft alljährlich ihre Eigentümer, die Landesholding Burgenland (51 Prozent) und die Burgenland Holding (49 Prozent). An die Landesholding wurde zuletzt eine Dividende von 12,2 Millionen Euro ausgeschüttet, an die Burgenland Holding 11,8 Millionen Euro.
Außerdem unterstützt die BE Organisationen, Vereine, Verbände und Institutionen in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung, Umwelt und Soziales. So ist der Energiekonzern etwa Hauptsponsor der landeseigenen Schlossspiele Kobersdorf, bedacht wurden aber auch der Segelverband oder das Friedenszentrum in Schlaining.
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