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Chronik Burgenland
02/07/2020

Neuer Campus für die Fachhochschule

27,4 Millionen Euro werden in zwei Ausbaustufen in die Fachhochschule investiert.

Die Fachhochschule Pinkafeld bekommt einen neuen Campus. Am Freitag wurde das Ergebnis des dazu ausgelobten Architektur-Wettbewerbs präsentiert. Das Architekturbüro Pichler & Traupmann konnte mit seinem Entwurf den Bewerb klar für sich entscheiden und wird nun mit dem Neu- und Umbau betraut. Bauherr ist die BELIG. „Studieren, forschen und arbeiten in Pinkafeld wird noch spannender, noch vielfältiger, noch attraktiver“, sagt FH-Geschäftsführer Georg Pehm.

„Mensch & Natur“ treffen „Wissenschaft & Forschung“ – unter diesem Leitgedanken steht das Investitionsprogramm, das den Fachhochschul-Standort Pinkafeld zum Zentrum für nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Technik, Gesundheit und Forschung machen soll. „Dieses Projekt macht neue Perspektiven im Studium und in der Forschung möglich und setzt auch neue Kräfte frei,“ sagt Pehm.

Investition

27,4 Millionen Euro werden in zwei Phasen in den FH Campus investiert. Phase I mit einem Volumen von 19,6 Millionen Euro soll im Sommer 2022 abgeschlossen sein. Es entstehen rund 9.500 Quadratmeter Netto-Raumfläche für Lehrräume und Labore, Bibliothek und Mensa sowie Büroraum für neue, Arbeitsplätze.

Notwendig sei die Erweiterung geworden, weil die Fachhochschule bereits an ihre absolute Kapazitätsgrenze stößt. Aktuell sind am Campus rund 100 Mitarbeiter beschäftigt und mehr als tausend Studierende inskribiert. „Der Campus hat sich inhaltlich von damals 7 auf heute 13 Studiengänge entwickelt, die Forschungsleistung ist in dieser Zeit sogar um das Zweieinhalbfache gestiegen“, sagt Pehm. Für die nächsten Jahre plane die FH neue Studiengänge, mit weiteren 300 Studierenden. Dazu braucht es mehr Platz.

Zukunftsthemen

Erneuerbare Energie und Klimaschutz, Gesundheit und Pflege, Digitalisierung und Informatik bewegen weltweit Forschung und Politik. „In allen drei Bereichen hat die FH Burgenland bemerkenswerte Kompetenzen aufgebaut und erfolgreiche Studiengänge entwickelt“, sagt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bei der Präsentation des Siegerentwurfs in Pinkafeld. „Wir stärken damit Bildung und Forschung, entwickeln den Wirtschaftsstandort weiter und eröffnen vor allem neue Chancen für junge Menschen.“

Pinkafeld wird als Bildungsstandort aufgewertet. „Der Ausbau wird die Positionierung als innovativster Platz im Burgenland weiter festigen“, sagt SPÖ-Bürgermeister Kurt Maczek.

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