Einbrüche in Mittelschule: 100 Stunden Arbeit für Jugendliche

15- und 16-Jährige richteten hohen Schaden an und müssen nun gemeinnützige Arbeit leisten.
Das Justizzentrum Eisenstadt mit einem Polizeiwagen davor.

Nach mehreren Einbrüchen in die Mittelschule Mattersburg sind fünf Jugendliche am Mittwoch in Eisenstadt vor Gericht gestanden. Die 15- und 16-Jährigen gaben zu, im November und Dezember über ein Fenster in das Schulgebäude eingestiegen zu sein, dort randaliert und Bargeld gestohlen zu haben.

Laut Staatsanwaltschaft erbeuteten die Jugendlichen 4.800 Euro Bargeld, drei iPads und elektronische Zigaretten. Zusätzlich entstand ein erheblicher Schaden an der Einrichtung, der auf mehr als 52.000 Euro geschätzt wird. Unter anderem wurden Blumentöpfe, Bücherregale und Wasserspender umgeworfen, Kabel herausgerissen sowie Türen, Verglasungen und Vitrinen beschädigt.

Die Staatsanwältin sprach von „einem unsagbaren Vandalismus“. Die Angeklagten zeigten sich geständig und erklärten, die Taten seien eine „Dummheit“ gewesen. Ursprünglich hätten sie sich nur „umschauen“ wollen, erst später hätten sie gezielt nach Geld gesucht.

Alle fünf Jugendlichen entschuldigten sich vor Gericht bei den Hausmeistern. Die Richterin bot schließlich eine Diversion an: Die Angeklagten müssen jeweils 100 Stunden gemeinnützige Leistungen erbringen.

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