Fabelzeit von 9,67 Sekunden über 100 Meter in Eisenstadt
Selbst Regen und böiger Wind konnten die Athleten beim Raiffeisen Austrian Open am Mittwochabend nicht stoppen. Mit 9,67 Sekunden lief Lamont Marcell Jacobs über 100 Meter die drittschnellste jemals gelaufene Zeit, um neun Hundertstel schneller war nur Usain Bolt. Wermutstropfen für den aus Italien kommenden Doppel-Olympiasieger Jacobs: Der Rückenwind überschritt die für Rekorde erlaubten zwei Meter/Sekunde deutlich.
„Es hat riesigen Spaß gemacht hier zu laufen, ich komme wieder“, streute Jacobs der Bahn und Meeting-Organisator Rolf Meixner Rosen.
Den seit 1990 bei 6:16,72 Minuten liegenden Weltrekord über eine Meile pulverisierte Geherin Lyudmila Olyanovska aus der Ukraine. Die neue Weltbestleistung: 6:10,09. Österreichs EM-Kandidatin im Halbmarathon-Gehen, Theresia Emma Mohr aus Vorarlberg, kam auf 6:21,85, schneller war über diese Distanz noch keine U23-Athletin.
Die 100 Meter der Frauen gewann Magdalena Lindner aus NÖ mit 11,06 Sekunden, Diskus-Vizeeuropameister Lukas Weißhaidinger (OÖ) siegte in Eisenstadt zum fünften Mal, heuer mit 66,11 Meter.
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