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Ein Leichtverletzter bei Brand in Gasthausküche im Südburgenland

Die Gäste mussten evakuiert werden, der Gastwirt zog sich leichte Verletzungen zu.
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Zusammenfassung

  • Am Montagabend brach in der Küche eines Gasthauses in Riedlingsdorf ein Brand aus, Gäste wurden evakuiert und der Gastwirt leicht verletzt.
  • Als Brandherd wurden zwei Fritteusen festgestellt; wegen starker Hitze, Rauchentwicklung und Glutnestern dauerte der Feuerwehreinsatz rund zwei Stunden.
  • Der Gastwirt wurde wegen möglicher Rauchgasvergiftung und kleinerer Verbrennungen in die Klinik Oberwart gebracht, Brandursache und Schadenshöhe werden ermittelt.

Am Montagabend ist in der Küche eines Gasthauses in Riedlingsdorf (Bezirk Oberwart) ein Brand ausgebrochen. Gäste wurden evakuiert, der Gastwirt zog sich leichte Verletzungen zu.

Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Riedlingsdorf wurden die Einsatzkräfte kurz vor 18.00 Uhr per Sirenenalarm zu einem Küchenbrand in der Unteren Hauptstraße alarmiert. Insgesamt rückten 20 Feuerwehrmitglieder mit 3 Fahrzeugen aus; insgesamt standen laut Feuerwehr 35 Mitglieder mit 6 Fahrzeugen im Einsatz.

Brandherd: Fritteusen

Beim Eintreffen seien die anwesenden Gäste bereits aus dem Gastraum evakuiert gewesen. Ein Atemschutztrupp begann mit Erkundung und Brandbekämpfung im Gebäude. Als Brandherd wurden zwei Fritteusen festgestellt, teilte die Feuerwehr Riedlingsdorf in einer Aussendung mit. Zur Eindämmung der Sauerstoffzufuhr seien unter anderem eine Löschdecke sowie Metallabdeckungen eingesetzt worden.

Aufgrund der Brandintensität und der hohen Temperaturen des Frittierfetts hätten die Löschmaßnahmen anfangs nur mäßig gewirkt, hieß es. In der Folge gerieten demnach auch Elektroinstallationen und Dämmungen im unmittelbaren Bereich in Brand und glimmten unter starker Rauchentwicklung. Mit einer Wärmebildkamera seien versteckte Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht worden.

Atemschutz ging zur Neige

Wegen der Rauchentwicklung gingen den eingesetzten Atemschutztrupps laut Feuerwehr die Atemschutzflaschen inklusive Reserveflaschen zur Neige, weshalb die Stadtfeuerwehr Oberwart mit einer mobilen ATS-Füllstation nachalarmiert wurde. Nach rund zwei Stunden konnte „Brand aus“ gemeldet werden.

Eine Person wurde vom Roten Kreuz zur medizinischen Abklärung versorgt. Laut APA wurde der Gastwirt zur Abklärung einer möglichen Rauchgasvergiftung und kleinerer Verbrennungen in die Klinik Oberwart eingeliefert und konnte diese nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Brandursache und Schadenshöhe sind Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

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