Kaviar-Krimi: "Abtrünnige" Störe beschäftigen die Polizei

Kaviar-Krimi: "Abtrünnige" Störe beschäftigen die Polizei
Zwei Fische waren aus dem Teich eines burgenländischen Züchters verschwunden - sie tauchten im Becken seines Konkurrenten auf.

Er gilt als schwarzes Gold des Meeres: Kaviar ist eine edle Köstlichkeit - und eine kostspielige. Jetzt beschäftigt sich die burgenländische Polizei mit einem Kaviar-Krimi.  Grund dafür soll der Diebstahl zweier Störe aus einer Fischzucht im Burgenland sein, wie die Kronen Zeitung am Sonntag berichtet.

Laut dem Bericht habe ein Züchter vor zwei Wochen ein Kaufanbot für zwei Störe bekommen. Die 40 bzw. 60 Kilogramm schweren Fische würden in einer aufgelassenen Halle zum Verkauf bereitstehen. Der Unternehmer nahm das Angebot an und zahlte 4.000 Euro für die beiden Störe sowie unter anderem auch für die  Becken.

"Kriminalfall" für die Polizei

Währenddessen schrillten bei seinem nur wenige Kilometer entfernten Konkurrenten die Alarmglocken: Er erhielt den Hinweis, dass zwei seiner Störe gestohlen worden sein. Der Unternehmer machte sich mit der Polizei auf den Weg zu seinem Kollegen, in dessen Teich die „abtrünnigen“ Fische tummelten.

Der neue Besitzer zeigte sich verwundert – er habe die Störe angeboten bekommen und dafür bezahlt. Gestohlen habe er die Fische jedenfalls nicht, beteuerte der Züchter. Jetzt ist die Polizei am Zug, die den Kriminalfall rund um den Kaviar lösen muss.

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