Diskutieren und Gedenken in Zeiten der politischen Polarisierung

Jugendtagung und Gedenkfeier am kommenden Wochenende in Oberwart und Rechnitz.
Eine Schauvitrine im Freien zeigt verschiedene Erd- und Gesteinsschichten übereinander angeordnet.

Zwischen politischer Debatte und historischem Gedenken spannt sich am kommenden Samstag und Sonntag ein dichtes Programm in Oberwart und Rechnitz. Im Offenen Haus Oberwart (OHO) steht am 21. März die Frage im Raum, wie junge Menschen Politik erleben – und warum sich viele von ihnen nicht gehört fühlen.

Unter dem Titel „Jugend & Politik in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung“ diskutieren Experten auf Basis eines Berichts des Vereins Youth Empowerment Participation (YEP). Demnach fordern Jugendliche mehr Mitbestimmung, finden jedoch in etablierten Parteien kaum Anknüpfungspunkte. Themen sind unter anderem Polarisierung, soziale Medien und das (schwindende) Vertrauen in politische Institutionen.

Gedenkfeier

Beiträge kommen von Werner Dreier, Manfred Zentner und Tamara Ehs, moderiert von Walter Reiss. Am Sonntag folgen in Rechnitz eine Kranzniederlegung beim Mahnmal für die Opfer des Massakers beim Schlachthaus (um 13 Uhr) sowie eine Gedenkfeier für die Opfer des Südostwallbaus beim Mahnmal Kreuzstadl (um 14 Uhr).

Mitwirkende sind Paul Gulda, Mester Tamás sowie Vertreterinnen und Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinden aus Wien, Zalaegerszeg und Szombathely. Musikalische Begleitung kommt von Bogdan Laketic. Veranstalterin ist wie immer die Rechnitzer Flüchtlings- und Gedenkinitiative „RE.F.U.G.I.U.S.“

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