Im Sautrog bleibt kein Ruderer trocken

Stieberteich: Gleichmäßiges Rudern der<br />
 Besatzung im Sautrog ist<br />
 gefragt, um die Konkurrenz <br />
abzuhängen
Foto: MANFRED IMRE/manfred imre

Zum neunten Mal geht am Samstag die Vereinstrophy über die sportliche Bühne. Der Spaßbewerb lockt hunderte Besucher an.

Der Start erfolgt in Le-Mans-Manier, Gedränge ist die Folge, Paddel tauchen in das kühle Nass, das Wasser spritzt in alle Richtungen, die Menge am Ufer johlt vor Begeisterung, die Helden in ihren hölzernen Kisten werden frenetisch angefeuert, Schweiß steht auf der Stirn, Taktgefühl für den richtigen Ruderschlag ist gefragt. Sautrog-Zeit ist.

Am kommenden Samstag (ab 13.30 Uhr) geht die neunte Auflage der Vereinstrophy am Stieberteich in Oberwart über die Bühne. Doch warum zieht vor allem der letzte der fünf Bewerbe die Massen dermaßen in seinen Bann?

"Zum einen fällt da die Entscheidung, zum anderen ist es eine Belustigung für die Zuschauer", erklärt Christian Resch, Titelverteidiger von den Stockschützen. Wichtig sei, am Start gut wegzukommen, um nicht im Getümmel hängen zu bleiben. Zudem sollte die Sautrog-Besatzung vom Gewicht her ausgeglichen sein, damit man keinen "Tiefgang" erleide.
"Es ist der Kampf jeder gegen jeden, der die Besucher fasziniert. Außerdem ist es nicht alltäglich, Vereine in diesem Wettkampf zu sehen", meint Heinz Gruber vom Organisationsteam.

Vor der Regatta quer über den Teich müssen die zehn Vereine der Südmetropole bereits vier anstrengende Disziplinen meistern: Konzentration ist beim Nageln gefragt, Kraft erfordert das Baumstammsägen, Balance wird den Teilnehmern beim Windsurfen abverlangt. Der Überraschungsbewerb wird auch im heurigen Jahr erst kurz vor dem Startschuss bekannt gegeben. Nur soviel verrät Gruber: "Man sollte sich nicht scheuen, einen anderen zu berühren."

Benefizevent

Als "Einheizer" für den Höhepunkt fungiert das Firmenrudern, acht Teams haben genannt. Um 17 Uhr werden schließlich die Sautröge für das finale Rennen vom Stapel gelassen. Hunderte Besucher säumen dabei das Ufer. "Die Vereinstrophy findet bei jedem Wetter statt, aber laut Prognosen soll der Samstag ohnehin der schönste Tag der Woche werden", ist der Organisator optimistisch.

Für Speis' und Trank ist gesorgt, den musikalischen Rahmen bildet in bewährter Manier die Band "Cemetone". Der Reinerlös der Benefizveranstaltung kommt einem karitativen Zweck in Oberwart zugute.

(kurier) Erstellt am
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